Trauer-Café bietet Wegbegleitung durch die schwere Zeit
Nächstes Treffen am Donnerstag, 6. April
- Lennestadt, 01.04.2023
- Verschiedenes
Lennestadt. Wenn jemand stirbt, gerät für die Hinterbliebenen die Welt aus den Fugen. Hilfe und Unterstützung finden sie im Trauer-Café, das wieder am Donnerstag, 6. April, um 18 Uhr im Caritas-Haus in Altenhundem stattfindet.

„Trauer ist ein völlig natürlicher Prozess und es gibt kein Patentrezept, wie man trauern soll“, sagt Tanja Hilden, Leitung Sozialer Dienst und Koordinatorin der Trauerangebote von Camino, dem Caritas-Hospizdienst in Lennestadt und Kirchhundem.

„Im Trauer-Café trifft man auf Menschen, die noch in der akuten Trauerphase stecken, aber auch auf Teilnehmer, die in ihrem Prozess schon wesentlich weiter sind. Man kann hier von den Erfahrungen anderer Menschen lernen und auch Hoffnung schöpfen, dass es wieder besser wird“, berichtet Martin Brüggemann, der als ausgebildeter Trauerbegleiter das Trauer-Café unterstützt.
Der Ablauf im Trauer-Café gestaltet sich immer gleich: Zum Einstieg gibt es einen kurzen Text, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Beim anschließenden gemeinsamen Abendbrot tauschen sich die Teilnehmer aus. Die Gespräche werden von den ehrenamtlich Mitarbeitenden begleitet. Zum Abschluss bekommen die Gäste noch ein kleines Geschenk als Anregung für die Zeit zwischen den Treffen.


Das Trauer-Café wird von den ehrenamtlichen Trauerbegleitern Brigitte Limper, Christa Rameil und Martin Brüggemann angeboten. Christiane Dröge ergänzt das Team als ehrenamtliche Mitarbeiterin neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit als Palliativ-Pflegefachkraft.
„Wir können die Trauer nicht nehmen“, erzählt sie. „Den Weg muss man alleine gehen. Wir können hier im Trauer-Café aber einen geschützten Raum zum Trauern bieten, die Menschen begleiten und Wege aufzeigen, um mit der Trauer umzugehen“.
Eine telefonische Anmeldung unter 02723/95560 wird erbeten.
