„Top of Töte“ über Altenhundem: Ein Ort, der gefehlt hat

LP-Leser hinterfragt Veränderungen am Gipfelkreuz


Grafik Leserbrief von LP
Grafik Leserbrief © LP

Altenhundem. Zum Thema „Altenhundemer Familien errichten Gipfelkreuz auf dem ‚Top of Töte‘“ erreichte die LokalPlus-Redaktion ein Leserbrief von Peter Blöcher aus Altenhundem. Darin betont er, wie gut das Kreuz von der Bevölkerung angenommen wird – und fragt sich, warum es trotzdem so viele Probleme für die Initiatoren gibt.


„Seit dem 29. Dezember 2022 steht ein eindrucksvolles acht Meter hohes Gipfelkreuz auf dem Berg „Töte“, das sehr gerne von vielen einheimischen und ortsfremden Menschen besucht wird. In dem Gästebuch, das sich am Kreuz befindet, sind die tollsten und absolut positivsten Mitteilungen dokumentiert. Das zeigt klar: Das Kreuz, die Örtlichkeit hat gefehlt und wird positiv angenommen.

Den Altenhundemern Familien, die das Kreuz ermöglicht haben, sei ein Dank ausgesprochen. Ich persönlich habe Top of Töte mittlerweile sehr oft mit Familie und Freunden aufgesucht, um dort die Aussicht zu genießen. Um das Ganze positiv zu unterstreichen, haben nette Menschen Bänke gebaut, sie aufgestellt und den Platz um das Kreuz „gestaltet“.

Vom Kreuz hat man einen Blick über das gesamte Lennetal. von privat
Vom Kreuz hat man einen Blick über das gesamte Lennetal. © privat

Mittlerweile ist es so, dass die Bänke abgebaut werden mussten und die nähere Umgebung des Kreuzes und der Platz wieder in den Ursprungszustand hergerichtet werden musste. Jetzt frage ich mich, warum eine Gemeinschaft das nicht so lösen kann, dass die Besucher weiterhin in den Genuss von Bänken und schönem Platz um das Kreuz herum kommen? Denn da haben Altenhundem und die nahe Umgebung nicht viel zu bieten.

Ich weiß, dass ich mit diesem Leserbrief den Blutdruck bei dem ein oder anderen steigen lasse, da ich mich nicht sonderlich mit Versicherungsthemen, Bundeswaldgesetz, Landesforstgesetz, Verordnungen und Erlasse auskenne. Muss ich auch nicht.

Das Leben ist einfach

Der gesunde Menschenverstand ist das, was ich ansprechen möchte. In der heutigen Zeit, mit den Negativmeldungen, die uns täglich beeinflussen, fehlt uns doch „Einfaches“, mit dem sich alle von uns identifizieren.

Dinge wie das Gipfelkreuz, den Platz und die Bänke dort, der Weg zum Kreuz und einfach auch die Begegnungen dort sind das, was wir momentan möchten. Auch daran, dass dort noch nichts „beschmiert“ wurde und sehr sehr wenig Unrat herumliegt, zeigt doch die Akzeptanz des Top of Töte!

Das Leben ist wirklich einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen. Auf ein baldiges Treffen am Top of Töte.“

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