The Boss Hoss eskalieren mit ihren Fans beim Indian Summer

Ausverkauftes Konzert in Elspe


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Boss Hoss, beim Indian Summer 2026 in Elspe. von Nicole Voss
Boss Hoss, beim Indian Summer 2026 in Elspe. © Nicole Voss

Elspe. The Boss Hoss verstehen ihr Handwerk. Das haben sie am Samstag, 19. September, beim Indian Summer des Elspe Festivals vor restlos ausverkaufter Kulisse bewiesen. Die Band überzeugte mit einem unglaublichen Klangspiel aus hämmernden Drums, Gitarren und Percussions, abgerundet von einer ausgefeilten Licht-, Ton- und Pyrotechnik.


Wenn die Mundharmonika zum Einsatz kommt, weht - auch nach Ende der Spielzeit von „Winnetou 1“ - dieser Duft von Prärie und Freiheit wieder über die Bühne. Schon als sie sich den Weg vor ihr Publikum bahnen, werden die Vollblutmusiker von ihren Fans gefeiert.

Und nach dem dritten Lied ist Frontsänger Alec Völkel alias „Boss Burns“ so begeistert von den Fans in Elspe, dass er sagt: „Vielen Dank, dass ihr da seid. Wir kommen wieder.“ Davor erleben die Gäste bereits eines der Highlights: ein Bühnenfeuerwerk.

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The Boss Hoss spielten vor ausverkaufter Kulisse in Elspe.

„Boss Burns“ erweist sich als dankbarer Künstler und macht mehrfach deutlich, dass die Band ohne ihr Publikum nichts wäre. Ein Statement, dass die Gäste gerne hören. Musikalisch ist die Formation zu ihren Wurzeln zurückgekehrt: kompromissloser, rauer und lauter Country-Rock sind einfach ihr Metier. Und die Frage „Wollt ihr eskalieren?“ - die beantwortet sich von selbst.

An der Einstellung ändert wohl auch die Tatsache nichts, dass sie in den vergangenen 20 Jahren - nach elf Studioalben und mehr als 1.500 Live-Konzerten - einiges ausprobiert haben.

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Boss Hoss, beim Indian Summer 2026 in Elspe.

Die Fans der in Berlin gegründeten Band feiern sie. Und genau das bestimmt den ganzen Abend: Alle feiern, singen mit, machen Party - und haben Spaß. Alec Völkel kann das Mikro beruhigt für einige Sekunden beiseite legen und sich auf den lautstarken Gesang der Gäste verlassen. Mittendrin geht er auch auf Tuchfühlung und bahnt sich den Weg direkt zu seinen Fans.

The BossHoss sind eben eine absolut mitreißende Live-Band. Und ihr Frontman ständig in Bewegung, mit einer Energie, die einen fast neidisch werden lässt: Gefühlt erobert er während des rund zweistündigen Auftritts alle Ecken der Bühne.

Auf der Playlist steht ein Querschnitt der vergangenen 20 Jahre, mit „On The Road Again“ und „Do It“ und vielen Songs aus dem 2025 erschienenen Album „Back to the Boots“. Kurz vor dem Finale darf natürlich „Jolene“ nicht fehlen, bevor drei Zugaben folgen. Der Jubel der Fans nach dem fantastischen Konzert ist kilometerweit zu hören - danke, BossHoss.

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