TABOR – neue Gestaltung der Räumlichkeiten und Außenanlagen


Ein Gruppenfoto vor den Räumlichkeiten des jugendspirituellen Zentrums TABOR auf dem Rüberg in Altenhundem. von Alexander Sieler
Ein Gruppenfoto vor den Räumlichkeiten des jugendspirituellen Zentrums TABOR auf dem Rüberg in Altenhundem. © Alexander Sieler

Lennestadt. Zwei Tage voller Tatendrang haben 14 junge Menschen bei der Gestaltung der Räumlichkeiten und der Außenanlagen des jugendspirituellen Netzwerks TABOR in Altenhundem erlebt.


„Seit der Einrichtung des jugendspirituellen Netzwerks im vergangenen Jahr hatten wir zwar Räumlichkeiten im Gästehaus gegenüber des Gymnasiums Maria Königin und des Jugendhofs Pallotti, aber die richtige Gestaltung fehlte noch“, erklärt Rudolf von Spee die Ausgangslage.

Doch dann legten die jungen Menschen, die teilweise auch vor Ort ihr Nachtlager aufschlugen, selbst Hand an: sie strichen Wände, bauten Möbel auf und lackierten Türen. Aufgrund einer größeren Gruppe konnten auch im Außenbereich Projekte umgesetzt werden, beispielsweise der Bau eines eigenen Waldsofas oder das Malen von personengroßen Engelsflügeln an der Hausfassade zusammen mit dem Künstler Sami Gerberemariam.

„So können die jungen Menschen, die täglich auf dem Gelände sind, ein Foto von sich zwischen den Flügeln machen, in den sozialen Medien unter dem Hashtag #taborengel posten und somit zeigen, dass jeder Mensch ein Engel ist und für andere da sein kann“, erklärt Emily Klingspor aus Netphen.
 von Alexander Sieler
© Alexander Sieler
Das hinzugefügte Pauluszitat „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“ motiviert zu einem Leben mit Tiefgang. Dazu passte, dass sich die Gruppe von TABOR dem europäischen Netzwerk „go4peace“ mit Sitz in Kamen anschloss, um mit rund 100 jungen Menschen aus über 10 europäischen Ländern verbunden zu sein, die in diesen Tagen jeweils an ihren Orten aus dem Evangelium motiviert kulturelle oder soziale Projekte umsetzten.
Videokonferenz für Morgenimpulse
Jeden Morgen waren sie von Norwegen bis Albanien für einen Impuls über Videokonferenz miteinander verbunden, um mit Mottos wie „Trust and jump“ oder „Start again“ in den Tag zu gehen und abends die Erfahrungen auszutauschen.
Bildergalerie starten
TABOR – neue Gestaltung der Räumlichkeiten und Außenanlagen
Als äußeres Zeichen stellten die jungen Handwerker einen Friedensmahner in den Gebäudekomplex auf dem Altenhundemer Rüberg. Mit dem angebrachten Appell „Friede auf Erden“ in deutscher, englischer, polnischer und arabischer Sprache – Lennestadt hat eine Partnerstadt in Polen und das Gebäude beherbergte zuvor syrische Flüchtlinge – soll die Universalität des Friedenswunsches über alle Grenzen und Nationen hinweg ausgedrückt werden.
Teilnehmer freuen sich auf kommenden Aktionen
Ein Lebensstil, den die jüngste Teilnehmerhin, die 15-jährige Ida Voßhagen aus Bilstein, während den Tagen selbst spürte. Sie war vom Umgang in der Gruppe angetan, die sich aus Teilnehmenden von 15 bis 29 Jahren und aus acht verschiedenen Kommunen des Sieger- und Südsauerlandes zusammensetzten.
Veranstaltungen von TABOR
  • 15. August: Radtour auf den Spuren des Jakobswegs im Sauerland
  • 12./13. September: Young Mission Weekend in Harderhausen
  • 16.-18. Oktober: Wochenende über Entwicklungsarbeiten in Kolumbien mit dem Verein Lazos de Amistad - Bänder der Freundschaft e. V. in Lennestadt
  • Infos und Anmeldung bei Alexander Sieler:
E-Mail: alexander.sieler@web.de
Tel.: 0160/94 47 18 96
Artikel teilen: