Stimmungsvolles „Gipfeltreffen“ beim Schützenverein Altenhundem


Die Schützenhalle war beim „Gipfeltreffen“ des Schützenvereins Altenhundem gut besucht. von privat
Die Schützenhalle war beim „Gipfeltreffen“ des Schützenvereins Altenhundem gut besucht. © privat

Altenhundem. Bereits zum vierten Mal waren die Schützenbrüder über 60 Jahren mit ihren Ehefrauen und Partnerinnen zum sogenannten „Gipfeltreffen“ eingeladen.


Und auch in diesem Jahr passte der Rahmen und das neue Konzept fand viel Lob: Der Saal war kreativ-herbstlich geschmückt, für Speisen und Getränke gesorgt und mit dem Musikverein Langenei unter der Leitung von Klaus Hechmann beste Stimmung vorprogrammiert. Dass den Verantwortlichen des Schützenvereins Altenhundem mit der Verpflichtung von Diakon Willibert Pauels als „Bergischer Jung“ ein hervorragender Griff gelungen war, wurde auch schnell klar.

Der Funke zwischen Redner auf der Bühne und Zuhörern im bis in die hinteren Reihen voll besetzten kleinen Saal der Volksbank-Arena Sauerlandhalle sprang sofort über. In witziger und amüsant nachdenklicher Weise plauderte Pauels über die kleinen und großen Themen des Alltags. Er schilderte himmlisch-irdische Geschichten über die Menschen, die Religion und die Leichtigkeit des Seins.
Die Geschichte von der weißen Taube
Und Willibert erzählte die Geschichte von der weißen Taube, die in einer Messe den Heiligen Geist symbolisieren sollte. „Als der Priester die entsprechende Geste machte, damit die Taube losflattern und der Heilige Geist kommen konnte, habe der Küster die Tür geöffnet und in die Kirche hereingerufen: „Er kann nicht kommen. Die Katze hat ihn gefressen.“

Die Zuhörer amüsierten sich köstlich. Auch als sich der „Bergische Jung“ erst über die etwas andere Mentalität der Westfalen lustig macht, aber versicherte, die würden auch gerne lachen – nur eben ein bisschen später. Er riet zu Humor und dazu, über den Dingen zu stehen und sie so zu betrachten, dass man darüber lachen könne.
Nachdenkliche Worte zum Abschluss
Selbst Kardinal Meisner habe ihn ob seiner Späße nicht ein einziges Mal ermahnt: „Und der lag doch in einem Doppelbett, damit er sich auch nachts noch querlegen konnte.“ Willibert Pauels schloss mit nachdenklichen Worten: „Nur in den Diktaturen werden die Witzemacher verfolgt. Weil das Lachen die Angst vertreibt. Fundamentalisten bekämpfen das Lachen“. 

Und zur Perspektive von Religion in unserem Leben gab er seinen Zuhörern mit auf den Weg: „Du hast eine Seele und die ist kostbarer als das ganze Universum und nichts kann diese Seele zerstören".
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