Meggen. 19 Meggener Wanderer sind kürzlich auf dem „Schieferpfad“ in der Nähe von Bad Berleburg gewandert.
Das Auto war in der Garage geblieben und so hatte man sich mit der Bahn über Hilchenbach, Erndtebrück bis nach Raumland-Markhausen geschlängelt. Die elf Kilometer lange Wanderroute führte vorbei an geschieferten Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, vorbei an Bauerngärten, bis man die Eder überquerte. Die Eder hatte im Laufe dieses Sommers schon viel Wasser an die Fulda abgeben müssen, und so plätscherte sie nur vor sich hin, durch weite Auen.
Der Weg durchlief drei Naturschutzgebiete. Die Wanderer wandelten auf der Trasse einer ehemaligen zurückgebauten Werksbahn und mussten einmal abenteuerlich den Bahndamm durch einen Tunnel unterqueren, um bald danach in Serpentinen alpinähnliches Gelände zu erklimmen, mit viel üppigen Felsgestein. Immer gemach, gemach bergan. Zwischendurch wurde einmal zur Mittagszeit gerastet, Rucksackbüffet war angesagt und zur Kaffeezeit pausierte die Gruppe an einem gepflegten Teichufer.
Jetzt lüftete sich das Geheimnis des Trekkingrucksacks: Er hielt für jeden ein ordentliches Stück selbstgebackenen Zwetschenkuchen mit Sahne parat. „Die Idylle war perfekt, nachgespült wurde mit Wein“, teilt der SGV Meggen mit. Den Bismarckturm, von hier ein herrlicher Blick aufs Berleburger Schloss, umrundeten die Wanderer, ehe sie vor der Bahnrückreise noch Zeit zu einer Biereinkehr hatten. Alle Teilnehmenden waren angetan von diesem entspannten abwechslungsreichen Tag in der Natur.