Ressourcentag für Geflüchtete in Lennestadt


Die Teilnehmer des ersten Ressourcentages im Rathaus Altenhundem. von Stadt Lennestadt
Die Teilnehmer des ersten Ressourcentages im Rathaus Altenhundem. © Stadt Lennestadt

Altenhundem. Der erste Ressourcentag für geflüchtete Menschen hat am Mittwoch, 2. Mai, im Ratssaal der Stadt Lennestadt stattgefunden. 21 Teilnehmer aus Syrien, dem Irak und aus Afghanistan kamen ins Rathaus und nahmen an der sechsstündigen Fortbildung teil.


Eingeladen waren vorrangig Familien, die bereits in eigenen angemieteten Wohnungen leben und somit ihre Strom-, Wasser- und Müllkosten selber tragen müssen. Die beiden selbstständigen Trainerinnen Frau Frische und Frau Ruhland qualifizierten die Anwesenden alltagsbezogen und praxisorientiert im verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen Abfall, Energie und Wasser. 

Die Neuzugewanderten befassten sich mit Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Abfallverwertung. Im Vergleich zu ihren Herkunftsländern diskutierten sie die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit wertvollen Ressourcen. Alle Teilnehmenden setzten sich ebenfalls mit den Grundlagen zum sparsamen Umgang mit Energie auseinander. Das besondere Augenmerk lag auf den Folgen für das Klima sowie auf den kostensparenden Verbrauch von Strom und anderen Energiequellen (unter anderem ,,Heizen und Lüften‘‘).
Wasserkreislauf erörtert
Auch der Schutz der Ressource Wasser, der Wasserkreislauf und der achtsame Umgang mit Trinkwasser wurden mit den Geflüchteten  erörtert. „Alle Teilnehmer zeigten sich sehr interessiert, stellten Fragen und diskutierten. Mitgebrachte kleine Filme rundeten die Schulung ab“, teilt die Stadt Lennestadt mit.

Organisiert wurde der Ressourcentag vom HANAH-Servicebüro im Rathaus der Stadt Lennestadt. Zwei Mitarbeiter vom HANAH-Büro standen als Dolmetscher zur Verfügung und haben die Trainerinnen unterstützt. Die mitgebrachten Kinder wurden im Kinderzimmer betreut. Finanziert wurde der Schulungstag über „KOMM AN Mittel NRW“ und vom KI in Olpe.
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