Puzzle als Therapiehilfe im St.-Josefs-Hospital Lennestadt

„Nicht kaputt, nur ungeordnet“


Freuen sich über die Puzzle-Spende: (v.l.) Simon Tump, Alexander Harmening, Guido Flöper und Doris Zindler. von privat
Freuen sich über die Puzzle-Spende: (v.l.) Simon Tump, Alexander Harmening, Guido Flöper und Doris Zindler. © privat

Altenhundem. Psychische Erkrankungen können sich anfühlen wie ein unvollständiges Puzzle: Es fehlt die Struktur und die Teile scheinen nicht zusammenzupassen. Doch genau hier setzt ein kreativer Ansatz an: Das Team der Psychotherapiestation 6 in Lennestadt hat jetzt ein besonderes Paket vom Deutschen Puzzleverein erhalten.


Dieser gemeinnützige Verein hatte soziale Einrichtungen dazu aufgerufen, sich für kostenlose Puzzlepakete zu bewerben – und die Station war einer der glücklichen Empfänger.

Puzzles können die Genesung von Patienten unterstützen. Sie bieten Struktur, fördern Konzentration und stärken das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Zudem können sie soziale Kontakte fördern, indem Patienten gemeinsam an einem Puzzle arbeiten – nach dem Motto „nebeneinander statt gegenüber“.

Puzzles als Unterstützung

Das Team um Pflegedienstleitung Doris Zindler, Teamleiter Alexander Harmening und Psychologe Simon Tump ist dankbar für das Puzzlepaket. „Es ist toll zu sehen, wie die Patienten die Puzzles nutzen, um sich zu fokussieren und in ihrem Prozess voranzukommen“, sagt Pflegefachkraft Guido Flöper.

Die Puzzles bieten eine wertvolle Unterstützung, die sowohl den Aufenthalt erleichtert als auch zur Therapie beiträgt.

Ein Dank geht an den Deutschen Puzzleverein für diese kreative und wohltuende Spende.

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