Neuer Kunstrasen des FCL eingeweiht und unter Gottes Segen gestellt

„Eine Augenweide geschaffen“


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Vertreter von Sponsoren, Stadt Lennestadt, FC Lennestadt, Stadtsportverband, Kirchengemeinde und des FLVW Kreis Olpe auf dem neuen Kunstrasenplatz. von s: Nils Dinkel
Vertreter von Sponsoren, Stadt Lennestadt, FC Lennestadt, Stadtsportverband, Kirchengemeinde und des FLVW Kreis Olpe auf dem neuen Kunstrasenplatz. © s: Nils Dinkel

Lennestadt. Der FC Lennestadt hat am Sonntagmorgen, 26. August, seinen neuen Kunstrasen eingeweiht und unter Gottes Segen gestellt. „Nach 14 Jahren intensiver, fast täglicher Nutzung durch unsere etwa 300 Sportler und die umliegenden Schulen, war es an der Zeit, unsere Sportanlage zu modernisieren“, sagte 1. Geschäftsführer Torben Jäkel. Die Stadt Lennestadt hat den neuen Kunstrasen mit 150.000 Euro bezuschusst.


„Leben und Sport können nur dann Gelingen, wenn wir uns in Sicherheit wiegen“, sagte Diakon Thomas Ludwig, der die Weihe des neuen Kunstrasens vornahm. Es sei ein Ort der Gemeinschaft, aber auch der fairen Wettkämpfe und Gefühle. Der FC Lennestadt habe sowohl sportlich als auch menschlich Großes geleistet, so Ludwig. „Der Schutz und Segen Gottes ist euch ein großes Anliegen. Der Herr segne diese Sportstätte“, sagte der Vertreter der Kirchengemeinde.

Der 1. Vorsitzende Matthias Knoche blieb der Veranstaltung auf Grund eines Kuraufenthaltes fern. Viele Akteure und Mitglieder des FCL, Bürgermeister Stefan Hundt, Hauptsponsor Felix G. Hensel, Lothar Schenk und Rainer Krahl als Vertreter vom Stadtsportverband sowie Joachim Schlüter vom FLVW hatten sich an der Sportanlage eingefunden. „Es ist ein Projekt, das sich wahrlich sehen lassen kann“, sagte der Bürgermeister.
Schwächen ausgemerzt
Der alte Platz hätte nunmehr viele Schwächen aufgewiesen und eine Investition sei dringend notwendig gewesen. „Wenn der Verein nicht so stehen würde, wie er heute steht, wäre ein solches Projekt nicht möglich gewesen“, sagte Hundt. Federführend sei nicht die Stadt Lennestadt, sondern der Verein gewesen. Joachim Schlüter: „Jeder Euro, der für die Förderung des Sports ausgegeben wird, ist gut angelegt. Es ist eine Investition in den ganzen Ort.“ Wenn man junge Menschen für Sport begeistern wolle, bedürfe es moderner Sportanlagen.

„Der FC Lennestadt war damals noch nicht so erfolgreich wie heute. Wir freuen uns, einen so renommierten Verein zu unterstützen. Es profitieren beide Seiten gleichermaßen“, sagte Sponsor Felix G. Hensel. Solange die sportlichen Erfolge, wie zuletzt der Aufstieg in die Westfalenliga, da seien, fiele die Identifikation mit dem Verein wesentlich leichter. Auch in Sachen Jugendarbeit sei der Verein sehr gut aufgestellt.
Erster Meilenstein 1999
Torben Jäkel ging kurz auf die Historie der vergangenen 20 Jahre ein. Nach einer sportlich und allgemein schwierigen Phase, hätte sich der Verein im Jahr 1999 entschlossen, eine neue Spielstätte „Auf’m Ohl“ zu schaffen. Die Anlagen in Altenhundem und Meggen wurden aufgegeben und verkauft. Gerade der Zustand des Sportplatzes und Clubhauses in Altenhundem seien in kaum zu ertragendem Zustand. „Der damalige Vorstand zeigte Mut zur Veränderung. Es zeigt sich mittlerweile als eine der besten Entscheidungen, die der Verein je getroffen hat“, sagte Jäkel.

Die Anlage „Auf’m Ohl“ wurde schließlich 2002 eröffnet, womit auch die sportlichen Erfolge zurückkamen. 2004 wurde dann der Kunstrasen eingeweiht und ein „Traum“ erfüllt. Seit 2006 ist das Unternehmen Hensel Hauptsponsor des FC Lennestadt. Die Anlage heißt seither „Henselstadion“. 2008 erhielt der Sportplatz ein DFB-Minispielfeld, seit 2010 ist auf dem Gelände eine überdachte Tribüne vorhanden. Das alles seien Meilensteine der Vereinsgeschichte gewesen. „Heute setzen wir einen neuen Meilenstein. Wir haben eine Augenweide geschaffen“, sagte der Geschäftsführer.
Gesamtaufwand 220.000 Euro
Das alles erfordere viel Engagement und Zusammenspiel. Jäkel dankte allen Mitgliedern, Sponsoren, der Stadt Lennestadt, dem bauausführendem Unternehmen Mees sowie allen Helfern und Beteiligten für die Unterstützung. Die Stadt Lennestadt bezuschusste das Kunstrasen-Projekt mit 150.000 Euro. Die Gesamtsumme belief sich auf 220.000 Euro. Es sei alles ohne eine Mitgliederumlage bezahlt worden. Die Bauzeit betrug etwa vier Wochen. Die Planungszeit belief sich auf circa zwei Jahre.
Rahmenprogramm
An diesem besonderen Tag muss die zweite Mannschaft des FCL gegen den SSV Elspe antreten, ehe ab 15.30 das Westfalenliga-Derby gegen die SG Finnentrop/ Bamenohl angepfiffen wird. In der Halbzeit werden dann die  Runden drei und vier im Kreispokal ausgelost. Im Anschluss an das Topspiel werden die drei Hauptgewinne aus der Kunstrasen-Tombola gezogen.
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