Nach 40 Jahren: St.-Marien-Kindergarten verabschiedet Martina Beckmann

Dank an langjährige Leiterin für „Engagement und Herzblut“


  • Lennestadt, 22.03.2021
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Abschied im kleinen Kreis, dafür umso herzlicher: Martina Beckmann (4.v.l.) verlässt nach 40 Jahren den St.-Marien-Kindergarten Altenhundem mit den besten Wünschen von (v.l.) Kathrin Schulte und Denise Humberg (Elternbeirat), Moritz Richter (Leiter), Maria Lücking (stv. Leiterin) und Claudia Sternberg (Regionalleitung). von Kerstin Sauer
Abschied im kleinen Kreis, dafür umso herzlicher: Martina Beckmann (4.v.l.) verlässt nach 40 Jahren den St.-Marien-Kindergarten Altenhundem mit den besten Wünschen von (v.l.) Kathrin Schulte und Denise Humberg (Elternbeirat), Moritz Richter (Leiter), Maria Lücking (stv. Leiterin) und Claudia Sternberg (Regionalleitung). © Kerstin Sauer

Altenhundem. Nach 40 Jahren hat die langjährige Leiterin Martina Beckmann am Montag, 22. März, „ihren“ St.-Marien-Kindergarten in Altenhundem verlassen: Herzlich verabschiedet – nacheinander und Corona-konform – von den fünf Gruppen der Kita und gebührend gewürdigt im kleinen Kreis von Kollegen und Eltern.


Auf den Kopf vier Jahrzehnte – das sind, so hatte es Regionalleitung Claudia Sternberg (KITS gem. GmbH Siegerland-Südsauerland) ausgerechnet, mehr als 70.000 Stunden Arbeit. „Offiziell“, wie Martina Beckmann hinzufügte. Denn, so erklärte sie: „Ich habe auch viel Zeit außerhalb der Arbeit hier verbracht.“ Beim Bau des Kindergartens beispielsweise, als sie neben der Leitung des Kindergartens gleichzeitig die Bauaufsicht übernommen hatte.

Kontakt zu Kindern immer gepflegt

Engagement weit über das normale Maß hinaus: Das ist es, was Martina Beckmann auszeichne, so führte Claudia Sternberg weiter aus: „Selbst als Leiterin war es dir wichtig, immer den Kontakt zu den Kindern zu halten und jeden Tag einmal durch die Gruppen zu gehen. Du hattest für jedes Kind Zeit und an jedem Kind ehrliches Interesse – dafür möchte ich dir herzlich „Danke“ sagen.“

Nicht nur den engen Kontakt zu den Kindern und die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und Kollegen hob die Regionalleiterin hervor: Auch zu Stadt und Kreis habe Martina Beckmann stets einen engen Draht gehabt. Sie betonte: „Gerade in der heutigen Zeit wird die Netzwerkarbeit immer wichtiger.“

Entspannte Übergabe

Bereits im Sommer 2020 hatte Martina Beckmann „den Staffelstab weitergegeben“ und ihren Nachfolger Moritz Richter in aller Ruhe eingearbeitet. Ein Übergang, wie ihm sich viele Kindergarten-Leitungen wohl wünschen würden, vermutete der neue Leiter und lud seine Vorgängerin ein, „uns immer wieder gerne zu besuchen“, wie er beim Abschied im kleinen Kreis sagte.

Martina Beckmann wünschte ihrem Nachfolger – übrigens gleichzeitig ihr ehemaliges Kindergartenkind –, dass er dem St.-Marien-Kindergarten nun seinen eigenen Stempel aufdrücke. „Das Grundgerüst ist da – jetzt kann weiter drauf aufgebaut werden.“

Ein Fingerabdruck von jedem Kind

Abschied nahmen auch die Eltern der Kita: Im Namen aller überreichten Denise Humberg und Kathrin Schulte vom Elternbeirat nicht nur einen riesigen Präsentkorb, sondern auch eine Leinwand, auf der sich alle Kinder mit einem Fingerabdruck verewigt hatten. „Sie hätten eine viel, viel größere Abschieds-Party verdient“, sagte Denise Humberg und hob hervor, dass Martina Beckmann immer mit viel Engagement und Herzblut ihre Aufgaben erfüllt habe.

Von den Kindern hatte sich Martina Beckmann bereits im Laufe des gesamten Vormittages verabschiedet: Jede der fünf Gruppen hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen, um „Danke und Tschüss“ zu sagen, sei es in Form von Gedichten, Liedern oder Tänzen. Ein Abschied, der ihr besonders am Herzen lag, denn, so erklärte Martina Beckmann abschließend: „Ich war immer nah dran an den Kindern, meine Tür stand immer offen - und so sollte es auch sein.“

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