Mobilität, Cannabis, Berlin: Florian Müller diskutiert mit Realschülern

CDU-Bundestagsabgeordneter zu Besuch in Grevenbrück


Ein Selfie durfte beim Besuch in der Lessing Realschule natürlich nicht fehlen: Florian Müller mit den Zehntklässlern. von Büro Florian Müller
Ein Selfie durfte beim Besuch in der Lessing Realschule natürlich nicht fehlen: Florian Müller mit den Zehntklässlern. © Büro Florian Müller

Grevenbrück. Politischer Besuch an der Lessing Realschule Grevenbrück: Dort haben sich die Schüler jetzt mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Florian Müller über Themen wie über die Mobilität auf dem Land, die Cannabis-Legalisierung und seine Arbeit in Berlin ausgetauscht.


Im August hatte die Schulklasse den Bundestagsabgeordneten in Berlin besucht. Was die Schüler dort am meisten beeindruckt habe, fragte Florian Müller und schmunzelte nach den Antworten der Schüler: einerseits die hohen Sicherheitskontrollen und andererseits, dass man den Plenarsaal besuchen und so nah bei den Politikern sitzen könne.

Mobilität gleich Lebensqualität

Die Fragerunde befasste sich nicht nur mit der Sitzungswoche in Berlin, Migration oder der Cannabis-Legalisierung, sondern auch damit, wie man die Mobilität auf dem Land verbessern kann. Der Verkehrspolitiker zeigte Verständnis: Als Jugendlicher habe ihn die fehlende Flexibilität und Mobilität auf dem Land selbst in die Politik gebracht, denn es war nicht mal eben möglich, in den nächsten Ort zu fahren, um Freunde zu treffen.

„Dabei geht es um Lebensqualität“, ergänzte Florian Müller, der von dem damaligen Einsatz der Jungen Union für einen Nachtbus berichtet.

Zukunft im Sauerland?

Auch über das Deutschland-Ticket diskutierten die Schüler mit Müller. In ländlichen Regionen hat es keine wirkliche Verbreitung gefunden. Nur 2,4 Prozent der Einwohner im Kreis Olpe haben das Ticket seit Mai 2023 erworben. Dabei entscheiden laut Müller die Flexibilität und das Angebot von Mobilität über die Frage, ob junge Menschen ihre Zukunft im Sauerland sehen.

„Mir ist es wichtig, im Austausch mit jungen Leuten und Schülern zu sein, auch um ihr politisches Interesse zu schüren und sie zum Mitreden zu ermutigen“, so Müller abschließend.

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