Mit Video-Update: „Einfach geil!“ - 1.500 Jecke im Veilchendienstagsumzug

Närrisches Treiben in Grevenbrück


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Unkraut? Niemals! Dafür sieht dieser Löwenzahn doch viel zu prächtig aus! Die Grevenbrücker Damen waren eine von 57 Zuggruppen, die die vielen Karnevalisten am Straßenrand begeisterten. von Kerstin Sauer
Unkraut? Niemals! Dafür sieht dieser Löwenzahn doch viel zu prächtig aus! Die Grevenbrücker Damen waren eine von 57 Zuggruppen, die die vielen Karnevalisten am Straßenrand begeisterten. © Kerstin Sauer

Grevenbrück. „Einfach geil!“, schmetterte ein Zugteilnehmer in das Mikrofon von Moderator Christian Korte. Eine jubelnde Narrenmenge am Straßenrand stimmte ihm lautstark und bestens gelaunt zu. Wer braucht schon strahlenden Sonnenschein, wenn der KC Grevenbrück zu seinem berühmt-berüchtigt-beliebten Veilchendienstagsumzug einlädt – und der am Dienstag, 17. Februar, auch noch ein Rekordzug ist?!


Vorsichtige Blicke hatte das eingespielte Moderatoren-Trio Wolfram Wienand, Olli Mester und Christian Korte vor Start des bunten Treibens auf ihre Wetter-Apps im Handy geworfen. Und es schnell wieder in die Tasche gepackt. Nonstop-Regen war angekündigt. Aber bitte, liebe Grevenbrücker Narrenschar – dafür war es doch wirklich top!

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Punkt 11.11 Uhr kam die Nachricht vom Sammelpunkt am Bahnhof an die Moderatoren, die traditionell an der Schützenhalle ihr Lager aufgeschlagen hatte: Der Zug ist unterwegs! Und zwar ein ganz besonderer: Eine Rekordzahl von fast 1.500 Zugteilnehmern hatte sich angekündigt, aufgeteilt in 57 Zuggruppen – 20 Großwagen, zwei Musikgruppen und 35 Fußgruppen.

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Impressionen vom Veilchendienstagszug 2026 in Grevenbrück.

Nicht nur närrisches Blut floss den Jecken durch die Adern, sondern ganz, ganz viel blaues: Etliche Karnevalsvereine und -gruppen hatten ihre Tollitäten mitgebracht, die sie beim fantastischen Abschluss der Karnevalssession 2026 noch einmal hochleben lassen wollten.

Und die Narrenschar am Straßenrand? Machte mit. Donnerte immer und immer wieder in lautes „Grevenbrück – Grelau“ heraus, jubelte, feierte, tanzte zu den Karnevals-Hits, die aus den Lautsprechern schallten. Und jagte nach den Tonnen von Kamelle, die den später einsetzenden Regen in ein buntes Feuerwerk verwandelten.

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Der Stimmung tat der Guss von oben keinerlei Abbruch: Fast zwei Stunden lang zogen die bestens gelaunten Zuggruppen von einer Seite Grevenbrück zur anderen, bevor es wieder zurück zur Halle ging.

Viele, viele Garden, die meisten eingepackt in schützende Regencapes, tanzten sich unter dem Dirigat der Moderatoren warm, während andere Fußgruppen vor allem mit fantastischen Kostümen begeisterten. Ob als Wolle oder Löwenzahn, Fallschirmspringer oder als Wolf zurück im Sauerland – die jecken Truppen hatten wieder alles gegeben und ernteten für ihren Ideenreichtum viel Lob und Beifall.

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Krönender Abschluss waren die „Allebrodts jeck on Tour“ – eine Fußgruppe aus Gevenbrück und Bonzel als Hommage an das Grevenbrücker Dreigestirn, die drei Allebrodt-Brüder Prinz Christian I., Bauer Andreas und Jungfrau Martina. Und jetzt darf weiter gefeiert werden, liebe Grevenbrücker und Freunde – reißt die Halle ab…

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