Mit der AG „Es TUT sich WAS“ zur Ausstellung „HOLO-VOICES“ nach Essen

Erinnerung bewahren, Verantwortung übernehmen


Die AG „es TUT sich WAS“ mit Mitgliedern aus Lennestadt und Kirchhundem engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für Menschlichkeit, Vielfalt, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. von David Dommes
Die AG „es TUT sich WAS“ mit Mitgliedern aus Lennestadt und Kirchhundem engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für Menschlichkeit, Vielfalt, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. © David Dommes

Lennestadt / Kirchhundem. Die AG „Es TUT sich WAS“ aus Lennestadt und Kirchhundem lädt zu einer Tagesfahrt zur Ausstellung „HOLO-VOICES – Eine Stimme für die Ewigkeit“ auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen ein. Die Fahrt findet am Freitag, 9. Oktober, statt und richtet sich an alle, die sich mit deutscher Geschichte, Erinnerungskultur und der Bedeutung demokratischer Werte auseinandersetzen möchten. Anmeldungen sind ab sofort möglich.


Die AG „es TUT sich WAS“ mit Mitgliedern aus Lennestadt und Kirchhundem engagiert sich seit mehr als 30 Jahren für Menschlichkeit, Vielfalt, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Verein setzt sich gegen Rechtsextremismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit ein und fördert den Austausch über gesellschaftlich relevante Themen.

Lebensgeschichten von Überlebenden der Shoah

Die Ausstellung „HOLO-VOICES“ macht die Lebensgeschichten von Überlebenden der Shoah mithilfe moderner Hologramm- und KI-Technologie auch für kommende Generationen erfahrbar. Ziel ist es, die Stimmen der Zeitzeugen dauerhaft zu bewahren und die Botschaft „Nie wieder ist jetzt!“ weiterzugeben.

„Persönliche Geschichten berühren Menschen oft stärker als Geschichtsbücher. Gerade deshalb möchten wir möglichst vielen Menschen die Gelegenheit geben, diesen besonderen Lern- und Erinnerungsort zu besuchen und sich mit den Folgen von Ausgrenzung, Antisemitismus und Diktatur auseinanderzusetzen“, betont Gregor Kaiser als Sprecher der AG „Es TUT sich WAS“.

Tagesfahrt

Ablauf der Fahrt:

  • Abfahrt: Freitag, 9. Oktober, 13.30 Uhr am ZOB Altenhundem
  • 16 Uhr: Doppelführung (90 Minuten) durch die Ausstellungen „HOLO-VOICES“ und „Unter Tage. Unter Zwang“ auf der Zeche Zollverein
  • Anschließend: Zeit zur freien Verfügung. Das Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Industriekultur und weitere Ausstellungen zu entdecken.
  • Rückfahrt 19 Uhr zum ZOB Altenhundem

Der Besuch der Ausstellung und die Teilnahme an der Führung sind kostenfrei. Für die Busfahrt wird ein Kostenanteil pro Person erhoben, der während der Fahrt eingesammelt wird. Infos dazu gibt es unter estutsichwas1@gmx.de.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Die Teilnehmerzahl der Führung ist auf 30 Personen begrenzt. Der Besuch der Ausstellung ist aber auch ohne eine Führung möglich und lohnenswert.

Infos zur Ausstellung gibt es online.

Anmeldung

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail unter estutsichwas1@gmx.de mit Angabe des Namens, der Mailadresse und der Telefonnummer möglich. Die Anzahl der Mitfahrer und ein Hinweis, ob man an der Führung teilnehmen möchte, sind anzugeben.

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