Mit ausgebautem Konzept Schüler individuell fördern

Gymnasium Maria Königin reagiert auf Folgen der Pandemie


Das Lernstudio Deutsch bietet eine moderne Ausstattung und viel Spaß beim Lernen (Alle Fotos entstanden vor Beginn der Corona-Pandemie). von privat
Das Lernstudio Deutsch bietet eine moderne Ausstattung und viel Spaß beim Lernen (Alle Fotos entstanden vor Beginn der Corona-Pandemie). © privat

Altenhundem. Seit fast zwei Jahren ist nicht nur der Alltag zuhause durch die Corona-Pandemie geprägt, sondern auch der Schulalltag von Schülern. Zwar gibt es überwiegend Phasen, in denen gemeinsam in der Schule gelernt werden kann, doch haben die Schulschließungen, das Home-Schooling oder der Wechselunterricht für Lernrückstände und Unsicherheiten bei Schülern wie Eltern gesorgt, die nicht so einfach verschwinden.


Daher hat das Gymnasium Maria Königin sein Förderkonzept überarbeitet und ergänzt. In fast allen Jahrgangsstufen bis in die Oberstufe hinein gibt es Lernstudios und Ergänzungsstunden, in denen Lehrer in kleinen Gruppen fachliche Unterstützung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein oder Französisch leisten. In diesem Schuljahr wurde die Anzahl der Förderkurse verdoppelt, damit die Lerngruppen kleiner und das Lernen effektiver wird.

Die Schüler hoffen darauf, bald wieder unbeschwert Sport machen zu können. von privat
Die Schüler hoffen darauf, bald wieder unbeschwert Sport machen zu können. © privat

Neben den bestehenden Angeboten der kostenlosen Hausaufgabenbetreuung und der Nachhilfebörse wird es ab dem zweiten Halbjahr außerdem eine Kooperation mit Nachhilfe-Instituten im Stadtgebiet geben.

Zudem fand in den Sommerferien eine erste „MK-SummerSchool“ statt, in der 50 Schüler zusammen mit zahlreichen Lehrkräften und Studenten Lücken schließen konnten. Aufgrund der positiven Resonanz wird es in den kommenden Osterferien ein weiteres Ferienlernen geben, um den Versetzungsschlussspurt der Schüler zu begleiten.

Das „Lernen lernen“

Weitere Unterstützung erhalten die Schüler der Unterstufe in Orientierungsstunden durch die Klassenleitung, in der viele unterschiedliche Ansätze des „Lernen lernens“ kennengelernt werden. In der Mittelstufe übernehmen dann Lerncoaches, die in 1:1-Gesprächen eine individuelle Beratung und Begleitung ermöglichen.

All diese Förderangebote benötigen nicht nur ausreichend Personal, sondern auch die richtigen räumlichen Bedingungen, um erfolgreich verlaufen zu können. Aus diesem Grund wird die Mediothek der Schule in den nächsten Monaten zum Lernzentrum umgebaut.

Individuelle Betreuung und gezielte Förderung gehören zum Konzept. von privat
Individuelle Betreuung und gezielte Förderung gehören zum Konzept. © privat

Da sich die Pandemie nicht nur auf den schulischen, sondern auch den privaten Bereich ausgewirkt hat, gibt es einen zunehmenden Bedarf an Beratung bei den Schülern. Hierfür stehen die Vertrauenslehrer Michael Ameling, Schulsozialarbeiterin Kirsten Plassmann, der pädagogischen Mitarbeiter Andreas Emmerling-Skala und die Beratungslehrerin Christiane Schell bereit.

Bei kleineren Fragen im Schulalltag können sich die Schüler der Klassen 5 und 6 zudem noch an ihre Klassenpaten oder die Medienscouts wenden, die sie durch die ersten Schuljahre begleiten.

Info

Ein Hinweis zum Tag der offenen Tür: Da entsprechende politische Entscheidungen noch abgewartet werden müssen, kann noch nicht der endgültige Ablauf der Schulvorstellung sowie des Anmeldeverfahrens veröffentlicht werden. Interessierte Eltern können sich aber in einen Verteiler eintragen lassen, der alle aktuellen Entscheidungen umgehend weiterleitet. Einfach eine E-Mail mit dem Namen des Kindes, der Grundschule sowie einer Telefonnummer der Eltern an tdot@maria-koenigin.de schicken.

Weitere Infos: Tel. 02723/68780.


Artikel teilen: