Max Giesinger eröffnet Indian Summer in Elspe explosionsartig

Vorletzter Auftritt des Künstlers vor langer Pause


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Mit absoluter Spielfreude sorgte Max Giesinger bei seinem zweiten Besuch in Elspe für einen gelungenen Auftakt des Indian Summers. von Nils Dinkel
Mit absoluter Spielfreude sorgte Max Giesinger bei seinem zweiten Besuch in Elspe für einen gelungenen Auftakt des Indian Summers. © Nils Dinkel

Elspe. Mit jeder Menge Action und Publikumsnähe hat Max Giesinger am Freitagabend, 18. September, den Indian Summer in Elspe eröffnet. Für den bekannten Sänger und Songwriter war es sein vorletzter Auftritt vor einer längeren Bühnenpause und noch dazu der letzte mit Liveband – dementsprechend ein besonderer Abend.


Nur wenige Tage nach Ende der Spielzeit startete die Konzertreihe Indian Summer beim Elspe Festival. Zum zweiten Mal dabei war Max Giesinger mit seiner Band. Seine Show startete regelrecht explosionsartig: Die Bank der Kulisse des Freilufttheaters flog in die Luft – und völlig unversehrt und wohl auch ein bisschen verblüfft von der Action stand Max Giesinger wenig später auf der Bühne.

Der Popsänger freute sich sichtlich über seine Rückkehr in den wilden Westen nach Elspe, den er im Rahmen seiner „Glück auf den Straßen“-Tour besuchte. Er schwärmte von der Kulisse. Wie toll es hier sei, habe er direkt bei der Ankunft wieder festgestellt.

Unvergessliche Momente für das Publikum

Von „80 Millionen“ über „Wenn sie tanzt“ bis hin zu „Legenden“ hatte Max Giesinger natürlich all seine bekanntesten Hits im Gepäck. Der Musiker mischte sich unter die Menge und performte einige seiner Songs inmitten des Publikums. Dabei nahm er auch mit dem Smartphone eines Zuschauers ein unvergessliches Video auf. „Hast du Instagram? Wenn du es postest, verlink mich“, sagte er.

Er bot seinen Fans an, einen Song mit seiner Akustikgitarre zu spielen – sofern er ihn kenne. Zuschauer Jörg hatte einen Wunsch. Wenig später zupfte er einen bekannten Pink Floyd-Hit an, das Publikum war aus dem Häuschen.

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Explosionsartig startete die letzte Show mit Band vor Max Giesingers Bühnenpause.

In der Menge fühlte sich Max Giesinger offensichtlich wohl. „Ich neige heute dazu, ein bisschen zu überziehen“, sagte er. Kurz darauf erklang der Song „Irgendwer anders“. Eine Premiere, die gar nicht vorgesehen war: Auf Gitarre spielte er den Song zum ersten Mal und musste hierfür gleich drei Mal ansetzen, bis der Capo an der richtigen Stelle war. „Ich bin kein Computer, nicht perfekt. Darum geht es“, nahm es Max Giesinger gelassen und spielte auf das Thema KI an.

Als der Sänger noch einmal die Nähe zum Publikum suchte, sammelte er einige Fan-Zettel ein, „die in der Sammlung fehlen“. Dabei entdeckte er ein Plakat: „Tausche Mama gegen Selfie“. Das Foto war gesetzt – ohne, dass die junge Zuschauerin ihre Mutter hergeben musste.

„Es war ein schöner Abend mit euch. Soll ich in vier Jahren wiederkommen?”
— Max Giesinger

„Es war ein schöner Abend mit euch. Soll ich in vier Jahren wiederkommen?“, fragte er. Wohlwollender Applaus kam hierauf aus dem Publikum. Nach einigen Zugaben endete die Show, nach der wohl Künstler und Besucher gleichermaßen zufrieden nach Hause gingen. „Es war ein geiler Ort, um das letzte Konzert zu spielen“, sagte Max Giesinger.

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Der Indian Summer ist am Freitag, 18. September, gestartet. Max Giesinger eröffnete die Konzertreihe. Support erhielt er von Pauline Moser.

Den Abend hatte zuvor Pauline Moser eröffnet. Sie präsentierte einige Songs ihres Albums „Erste Geige“ und begeisterte nicht nur gesanglich, sondern auch mit ihrer Violine. Die Musikerin hat Max Giesinger schon häufiger supportet und durfte auch mit ihm auf der Bühne stehen. Früher machten die beiden Künstler gemeinsam Straßenmusik.

2.000 Besucher zum Auftakt

Philipp Aßhoff, Geschäftsführer des Elspe Festivals, blickte auf eine gelungene Eröffnung des Indian Summers zurück. Mit rund 2.000 Besuchern zeigte er sich zufrieden. Das Veranstaltungsformat habe sich gut etabliert, freute er sich.

„Es macht Spaß, den Indian Summer zu veranstalten. Seit Montag befinden wir uns im Aufbau. Das Ganze hat bis Donnerstagnachmittag gedauert“, so Aßhoff. Besonders dürfte er sich auf die Konzerte von The BossHoss und Matthias Reim freuen – denn beide sind ausverkauft. In Vorfreude sei er auch schon auf die nächste Auflage 2027.

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