Letzter Ritt für „Winnetou I“ - in Elspe endet eine spektakuläre Saison
2027 wird „Der Ölprinz“ inszeniert
- Lennestadt, 14.09.2026
- Kultur
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Elspe. Dampflok, Adler, Wasserfall, Pferde und jede Menge Action: Mit der letzten Vorstellung von „Winnetou I – Häuptling der Apachen“ ist am Sonntag, 14. September, die Karl-May-Saison 2026 beim Elspe Festival zu Ende gegangen. Das Wetter konnte die Fans beim Finale nicht stoppen: Trotz Dauerregens kamen tausende Besucher nach Elspe. Im kommenden Sommer wartet das nächste Abenteuer: „Der Ölprinz – Schwarzes Gold in den Navajo Mountains“.
„Wir hatten in diesem Jahr eine sehr besondere Saison. Die Reaktionen des Publikums auf ‚Winnetou I‘ waren von Beginn an stark, und das hat man bei jeder Vorstellung gespürt. Gleichzeitig hat unser gesamtes Team auf und hinter der Bühne wieder unglaublich viel geleistet. Darauf bin ich sehr stolz.“, sagt Geschäftsführer und Regisseur Marco Kühne.
Dabei begann „Winnetou I“ in diesem Jahr überraschend leise. Die ersten Szenen spielten im Arbeitszimmer Karl Mays. Aus seiner Fantasie entstanden die Figuren und mit ihnen die Geschichte von Winnetou und Old Shatterhand – von ihrer ersten Begegnung über Misstrauen und Konflikte bis zur Blutsbrüderschaft.
Dazwischen nutzte das Elspe-Team die Möglichkeiten der mehr als 5.000 Quadratmeter großen Naturbühne voll aus: mit großen Reiter- und Actionszenen, Stunts, Pyrotechnik, dem Wasserfall und immer wieder Momenten, in denen das Spektakel Platz für die Figuren und ihre Geschichte machte.
Neu im Ensemble war in diesem Sommer Thomas Koziol als Old Shatterhand an der Seite von Jean-Marc Birkholz als Winnetou. „Hier zum ersten Mal als Old Shatterhand einzureiten, war schon etwas ganz Besonderes. Aber erst über die Saison merkt man, was Elspe ausmacht. Meinen ersten Sommer im Sauerland werde ich nicht vergessen.“, sagt Schauspieler Thomas Koziol.
Während „Winnetou I“ nun Geschichte ist, laufen die Vorbereitungen für das nächste Jahr bereits. Vom 26. Juni bis 12. September 2027 zeigt das Elspe Festival „Der Ölprinz – Schwarzes Gold in den Navajo Mountains“.
„Der Ölprinz ist ein Stoff, der wie gemacht ist für unsere Bühne: Öl, Feuer, große Konflikte – und gleichzeitig ein wenig Humor. Unsere Naturbühne bietet die perfekten Voraussetzungen für die gewaltige Action, die dieses Stück verlangt. Eines kann ich bereits verraten: Schon in den ersten fünf Minuten geht es richtig rund – und die halbe Bühne wird in Flammen stehen“, sagt Marco Kühne lachend.