Küchenbrand in Elspe: Feuerwehr rettet Papagei aus Wohnung

Aufwändiger Einsatz


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Die Feuerwehr Lennestadt war am Montagabend, 18. August, länger in Elspe im Einsatz. Dort brannte eine Küche. von Feuerwehr Lennestadt
Die Feuerwehr Lennestadt war am Montagabend, 18. August, länger in Elspe im Einsatz. Dort brannte eine Küche. © Feuerwehr Lennestadt

Elspe. Ein Küchenbrand hat am Montagabend, 17. August, einen größeren Feuerwehreinsatz in Elspe ausgelöst. Weil zunächst nicht klar war, ob sich noch Menschen im Gebäude befanden, rückten zahlreiche Einsatzkräfte an.


Die Einsatzkräfte waren um 21.24 Uhr mit dem Stichwort „F2Y – Menschenleben in Gefahr“ alarmiert worden. Wie Steffen Budel, Pressesprecher der Feuerwehr Lennestadt, auf Anfrage mitteilte, war beim Eintreffen zunächst unklar, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. „Glücklicherweise bestätigte sich dieser Verdacht nicht“, so Budel.

Insgesamt waren vier Personen von dem Brand betroffen und wurden vom Rettungsdienst untersucht. Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasintoxikation und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Küchenbrand schnell unter Kontrolle

Die Feuerwehr konzentrierte sich laut Budel unmittelbar auf die Brandbekämpfung. „Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Gebäude vor und konnte den Brand in der Küche schnell unter Kontrolle bringen“, so der Feuerwehr-Pressesprecher.

Diesen Papagei brachte die Feuerwehr Lennestadt in Sicherheit. von Feuerwehr Lennestadt
Diesen Papagei brachte die Feuerwehr Lennestadt in Sicherheit. © Feuerwehr Lennestadt

Aufwändiger hätten sich anschließend die Nachlöscharbeiten gestaltet. Budel: „Um versteckte Glutnester auszuschließen, mussten Teile der Einrichtung und Küchenschränke auseinandergebaut werden. Die Einsatzkräfte kontrollierten die betroffenen Bereiche zudem mit einer Wärmebildkamera.“

Während des Einsatzes hatte die Feuerwehr eine eher seltene tierische Begegnung. Ein Papagei wurde aus der betroffenen Wohnung gerettet und aus dem Gefahrenbereich ins Freie gebracht. Die Wohnung ist aufgrund der Brandschäden und der notwendigen Löscharbeiten derzeit nicht bewohnbar.

Rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz

Insgesamt waren nach Angaben von Budel rund 50 Feuerwehrkräfte aus Elspe und Oberelspe im Einsatz. Hinzu kamen die Drehleiter aus Meggen sowie Kräfte aus Grevenbrück mit der Hygienekomponente. Diese sorgten unter anderem dafür, dass eingesetzte Feuerwehrleute nach dem Brandeinsatz mit sauberer Einsatzkleidung ausgestattet werden konnten.

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Die Feuerwehr Lennestadt war am Montagabend, 18. August, länger in Elspe im Einsatz. Dort brannte eine Küche.

Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst des Kreises Olpe, die Malteser, die Polizei, der Energieversorger und das Ordnungsamt der Stadt Lennestadt. Während des Einsatzes war die B 55 in Elspe vollständig gesperrt.

Laut Lena Hoof, Polizei-Pressesprecherin, ist die Brandursache unklar und Teil der weiteren Ermittlungen. Der Sachschaden liege im hohen fünfstelligen Bereich. Derzeit geht die Polizei nicht von einer vorsätzlichen Straftat aus.

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