Feuer in Unterkunft für Asylsuchende: Um 17.39 Uhr rückte die Feuerwehr am Mittwochabend, 21. Oktober, an die Industriestraße nach Lennestadt-Grevenbrück aus. Rund 50 Einsatzkräfte waren vor Ort – die Bewohner blieben unverletzt. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, dass es sich nicht um einen Anschlag handelte.
Von einem „größeren Brand“ sprach die Feuerwehr-Leitstelle in einer Erstmeldung – vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine andere Situation vor: Ein Sitzmöbel stand in Flammen. Flüchtlinge befanden sich nicht im Haus. Aufgrund der Alarmierung („Feuer mit Menschen“), rückten die Löschgruppen Grevenbrück, Elspe und Bilstein aus. Außerdem waren die Drehleiter aus Meggen sowie zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und ein Notarzt vor Ort.
Die Kripo ermittelt. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann eine Brandlegung von Außen ebenso ausgeschlossen werden wie ein fremdenfeindlicher Hintergrund.
Mit der Ermittlung der genauen Brandursache ist ein Brandsachverständiger betraut worden", teilte Stephan Ommer, Polizeisprecher mit.
In einer am Donnerstag von der Feuerwehr Lennestadt veröffentlichten Pressemitteilung heißt es: „Die Feuerwehr ging mit mehreren Angriffstrupps unter Atemschutz in das Wohnheim vor, löschte den Brand in der Küche und durchsuchte gleichzeitig die stark verrauchten Räume nach möglichen gefährdeten Personen. Hierbei mussten auch verschlossene Türen gewaltsam geöffnet werden. Erst danach war klar, dass sich niemand mehr im Gebäude aufhält. Das Gebäude wurde anschließend mit Hochleistungslüftern gelüftet.“