„Kirche Kunterbunt“ startet erfolgreich in Grevenbrück

Reformationstag einmal anders


Rund 110 Besucher feuerten zum Abschluss des Nachmittags den gemeinsamen Gottesdienst. von privat
Rund 110 Besucher feuerten zum Abschluss des Nachmittags den gemeinsamen Gottesdienst. © privat

Grevenbrück/Attendorn. Mit einem solchen Erfolg hatten selbst Diakonin Kristina Ashoff und Diakon Sven Vorderbrück nicht gerechnet: Rund 110 große und kleine Besucher kamen nach Grevenbrück, um mit der Bezirksgemeinde der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt den Reformationstag einmal anders zu feiern: An diesem Nachmittag startete die „Kirche Kunterbunt“.


Alle Besucher meisterten die 3G-Kontrolle und tauchten anschließend in das Gewusel ein. Schließlich gab es nicht nur etwas zu sehen, sondern man konnte sich auch selbst betätigen. Sei es beim Handlettering auf Stofftaschen und Schlüsselbändern, beim Kerzenverzieren, bei der Brandmalerei auf Holztafeln oder beim Basteln einer großen Pappkirche.

Die Mädchen aus dem Tanzshop erfreuten die Gottesdienstbesucher. von privat
Die Mädchen aus dem Tanzshop erfreuten die Gottesdienstbesucher. © privat

Die Grevenbrücker Kirchenband ermöglichte eine musikalische Reise in der Kirche, im Konfirmandenraum wurden Tänze eingeübt und auch die Bücherei präsentierte sich in frisch renovierten Räumen mit Büchern zum Thema des Tages. Auch für eine ordentliche Verpflegung war gesorgt.

Doch plötzlich bot sich den Anwesenden ein dramatisches Bild, das manchen einen leisen Schauer den Rücken herunter laufen ließ: Ein qualmendes Auto auf dem Parkplatz. Schnell war die Freiwillige Feuerwehr Grevenbrück mit mehreren Einsatzfahrzeugen an Ort und Stelle.

Mit ein Höhepunkt des Nachmittags war die Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Grevenbrück. von privat
Mit ein Höhepunkt des Nachmittags war die Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr Grevenbrück. © privat

So konnte das Auto schnell gelöscht werden, nachdem die Feuerwehrleute einen „Verletzten“ (Diakon Sven Vorderbrück) aus dem verunglückten Wagen retten und fachgerecht versorgen konnten. Dabei wurden die Aktionen allen Anwesenden erläutert und somit die Arbeit der Feuerwehr transparent gemacht.

Mitmach-Gottesdienst

Der Nachmittag mündete in einem kurzen Mitmach-Gottesdienst über die biblische Geschichte von Moses am brennenden Dornbusch. Dazu hatten die Mitarbeiter des Grevenbrücker Kindergottesdienstes extra ein kurzes Anspiel geschrieben, das die Geschichte aktuell machte. Diakonin Ashoff interviewte dabei Kinder und Erwachsene und übertrug die Bibelgeschichte auf den Alltag der Großen und Kleinen.

Die Kirchenband sorgte für begeisternde Musik, bevor die Mädchen aus dem Tanzworkshop bei ihrer Vorführung die Herzen der Teilnehmenden eroberten.

Auch zur Erholung war Gelegenheit gegeben. von privat
Auch zur Erholung war Gelegenheit gegeben. © privat

Anschließend war noch genügend Zeit, um sich mit Waffeln am Stiel und Reibeplätzchen bei Kaffee und Fassbrause für den Heimweg zu stärken. Dabei konnten die Verantwortlichen auch die ersten Rückmeldungen hören: „So möchte ich Kirche öfter erleben“, „Endlich mal was anderes und nicht so antiquiert“ und „Schön, dass für alle etwas dabei war“.

Rappelvoll mit tausend bunten Eindrücken ließen einige Mitarbeiter den Tag noch am Lagerfeuer ausklingen.

Nächster Termin in Altenhundem

Nach diesem gelungenen Auftakt soll die „Kirche Kunterbunt“ durch sämtliche Bezirke der Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt wandern. Die nächste wird am 6. Februar 2022 im und am Ev. Gemeindehaus „En-Nest“ in Altenhundem stattfinden.

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