Gymnasium Maria Königin erneut als Verbraucherschule ausgezeichnet

„Beeindruckend“: Jury würdigt zahlreiche Projekte


Bundesministerin Steffi Lemke (links) und Ramona Pop (rechts) von den Verbraucherzentralen überreichen Birgitt Mevenkamp vom Gymnasium Maria Königin die Auszeichnung als „Verbraucherschule“. von privat
Bundesministerin Steffi Lemke (links) und Ramona Pop (rechts) von den Verbraucherzentralen überreichen Birgitt Mevenkamp vom Gymnasium Maria Königin die Auszeichnung als „Verbraucherschule“. © privat

Altenhundem/Berlin. Das Gymnasium Maria Königin in Lennestadt hat für sein besonderes Engagement in der Verbraucherbildung zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Verbraucherschule“ erhalten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) würdigt damit bundesweit Schulen, die jungen Menschen Kompetenzen für ihren Alltag als Verbraucher vermitteln.


„Wir sind sehr froh, dass wir wieder zu den ausgezeichneten Schulen gehören und damit unsere Arbeit im letzten Jahr gewürdigt wird“, erklärt Schulleiter Fabian Borys.

Projektwoche „together for future“

Maria Königin ist eine von bundesweit 69 Verbraucherschulen. Sie erhält die Auszeichnung unter anderem für das Programm der Projektwoche „together for future“ zum Thema Nachhaltigkeit sowie für das Projekt „Wirtschaftsforscher“, bei dem es in den achten Klassen um Wirtschaft, Ethik und Digitalisierung ging. Auch die Arbeit der Medienscouts und Veranstaltungen zum Thema Finanzen in der Jahrgangsstufe 5 trugen zur besonderen Auszeichnung bei.

Ministerin Steffi Lemke betonte die Bedeutung umfassender Verbraucherbildung für die moderne Gesellschaft. von privat
Ministerin Steffi Lemke betonte die Bedeutung umfassender Verbraucherbildung für die moderne Gesellschaft. © privat

In der Begründung der Jury heißt es: „Sie haben eine beeindruckende Auswahl an Maßnahmen eingereicht, die alle Handlungsfelder der Verbraucherbildung abdeckt. Mit der Projektwoche haben Sie eine Möglichkeit geschaffen, verschiedene Themen der Verbraucherbildung handlungsorientiert aufzugreifen und damit die gesamte Schulgemeinschaft zu erreichen.“

Im Rahmen einer Feier in Berlin konnte Biologielehrerin Birgitt Mevenkamp die Auszeichnung durch Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke und Ramona Pop, Vorstand Bundesverband Verbraucherzentralen, entgegennehmen.

Waldklassenzimmer in der Streuobstwiese

Birgitt Mevenkamp hatte im Rahmen der Projektwoche mit 40 Schülern ein Waldklassenzimmer gebaut, das von allen Klassen und Kursen genutzt werden kann. Insbesondere bietet es sich für praktische Arbeiten im Rahmen des Biologieunterrichts an, da es inmitten der Streuobstwiese mit alten Obstsorten liegt, in der im Rahmen der Projektwoche auch Blühstreifen angelegt wurden.

„In der Projektwoche war uns wichtig, in unterschiedlichen Facetten nachhaltiges Handeln und Leben einzuüben. Dazu gehörten Projekte zu vegetarischer Ernährung, erneuerbare Energien, Wald- und Naturschutz, Upcycling und umweltfreundliche Mobilität“, erläutert sie.

Projektkurs Klimawandel

Mit dem Projektkurs Klimawandel unter Leitung von Peter Peil setzt die Schule ihren Weg in Richtung Nachhaltigkeit und damit auch zur Verbraucherbildung fort. Hier gibt es Initiativen zur Müllvermeidung und -trennung, zu vegetarischer und regionalen Ernährung und zu erneuerbaren Energien.

„Mit den unterschiedlichen Angeboten wollen wir in der Schule ganz konkrete Verbraucherbildung betreiben und kommen damit einem häufig geäußerten Wunsch entgegen, dass Schule auch auf konkrete Alltagsthemen vorbereiten soll“, erklärt Manuel Vormweg, der das Thema Verbraucherschule am MK betreut.

Das Projekt Verbraucherschule wird gefördert durch das Umweltbundesamt, das Bundesministerium für Verbraucherschutz sowie durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz. Weitere Informationen zur Verbraucherschule finden sich auf der Homepage der Schule (siehe Link).

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