Geldbörse gestohlen – Vorsicht vor Taschendieben

Polizei gibt Tipps


Symbolfoto. von Sven Prillwitz
Symbolfoto. © Sven Prillwitz

Altenhundem. Einer 82-jährigen Dame ist am Freitag, 1. Dezember, gegen 14 Uhr in einer Bäckerei in der Helmut-Kumpf-Straße in Altenhundem ihre Geldbörse gestohlen worden.


Die 82-Jährige besuchte mit ihrem Rollator das Geschäft und suchte die Toilette auf. Sie ließ ihren Rollator mit ihrer Handtasche in dem Ladenlokal zurück. Als die Seniorin zu ihrer Gehhilfe zurückkehrte, stellte sie fest, dass ihre Geldbörse gestohlen wurde. Darin enthalten waren Bargeld und Ausweisdokumente. Der Schaden liegt im dreistelligen Eurobereich.

Taschendieben keine Chance bieten

Ein Taschen- oder Geldbörsendiebstahl ist nicht nur ärgerlich, sondern kostet auch Zeit und Geld. In Summe rechnet die Polizei mit Kosten von rund 250 Euro, die auf Geschädigte zukommen – beispielsweise für die Neuausstellung des Personalausweises, Führerscheins oder der Geldkarte(n). Hinzu kommt der zeitliche Aufwand für die Beantragungen, Telefonate, Abholung sowie der Anzeigenerstattung.

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Bürgerinnen und Bürger vor Taschendieben schützen können:

  • Wertsachen und Dokumente sollten stets in verschlossenen Innentaschen der Oberbekleidung getragen werden. Empfehlenswert sind auch Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder Geldgürtel.
  • Handtaschen werden am besten verschlossen unter dem Arm geklemmt getragen. Diese sollten niemals unbeaufsichtigt sein.
  • Im Falle eines Diebstahls sollten Betroffene sofort die Polizei verständigen, Geld- und Kreditkarten sperren lassen und Anzeige erstatten.
  • Sinnvoll ist es auch, vorab die Daten der Geldkarten (Kontonummer/IBAN bzw. Bankleitzahl/BIC) zu notieren und an einem sicheren Ort zu hinterlegen. Bei den PIN-Codes rät die Polizei, diese am besten auswendig zu lernen.

Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte hier.

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