100 Sänger aus drei Chören, 50 Musiker und 750 Besucher: Das sind die simplen Fakten der fünften Volksbank-Gala „Night of Sounds“ am Samstagabend, 28. Mai, in der ausverkauften Schützenhalle in Grevenbrück.
Schiebt man die nüchternen Daten beiseite, bleibt die Feststellung: Es war wieder ein außergewöhnliches, mitreißendes und hoch professionelles Konzert, ausgeführt von der Jungen Philharmonie Lennestadt und den Chören Aviva, Gaudium und Junger Chor Eslohe mit ihrem musikalischen Leiter Michael Nathen. Und nicht nur das Publikum war begeistert, wie eine junge Sängerin hinter vorgehaltener Hand erklärte: „Wenn man auf der Bühne steht, mit 150 Sängern und Musikern – da bekommt man schon Gänsehaut…“
Nach der Begrüßung durch Bernd Griese aus dem Volksbank-Vorstand führte Gisbert Baltes in seiner gewohnt humoristischen, ironischen und unterhaltsamen Manier durch den Abend: Warnte die Gäste vor, als er zu einer zweiminütigen Ansage ansetzte, rezitierte Gedichte und nahm seine Heimat, das Sauerland, immer wieder augenzwinkernd aufs Korn. Grundgedanke: Hier, mitten im Nirgendwo der Sauerländer Berge, findet ein Konzert der Extraklasse statt, das seinesgleichen in den Metropolen der Welt suchen kann.
Die „Schuld“ dafür schob er dem musikalischen Leiter in die Schuhe: „So ein Musikereignis ist eine Rarität – dank dem einmaligen Michael Nathen, der in der Weltmetropole Grevenbrück das Licht der Welt erblickt hat.“ Spontane Lacher aus den Reihen kommentierten seine Einführung.