Eva-Maria Zeppenfeld ist neue Leiterin im Lennestädter Standesamt

Wechsel von Olpe nach Altenhundem


Bürgermeister Tobias Puspas begrüßt die neue Leiterin des Standesamtes Eva-Maria Zeppenfeld. von Stadt Lennestadt
Bürgermeister Tobias Puspas begrüßt die neue Leiterin des Standesamtes Eva-Maria Zeppenfeld. © Stadt Lennestadt

Lennestadt. Mit dem 1. Februar steht das Lennestädter Standesamt unter neuer Leitung. Bürgermeister Tobias Puspas begrüßte, standesgemäß im Trauzimmer, die neue Leiterin Eva-Maria Zeppenfeld.


„Ich freue mich, dass es uns nach der Pensionierung der bisherigen Leiterin Angelika Hennecke gelungen ist, diese verantwortungsvolle Tätigkeit mit einer ausgebildeten Fachkraft besetzen zu können“, so Puspas. Eva Maria Zeppenfeld wechselt von der Stadt Olpe nach Lennestadt und freut sich auf die neue Herausforderung.

Im Team mit ihren Kolleginnen Heike Schnerr und Marion Epe ist Eva-Maria Zeppenfeld nun Ansprechpartnerin für alle in Lennestadt geschehenen Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle und die damit verbundenen Beurkundungen.

Kontakt zu Menschen in allen Lebenslagen

Die Standesbeamtin lebt für ihren Beruf: „Man kann den Job nicht ausüben, wenn man Menschen nicht mag. Meine Kolleginnen und ich treffen jeden Tag auf Menschen in allen Lebenslagen. Wir nehmen uns Zeit, beraten, helfen. Wir zeigen aber auch Grenzen auf, wenn irgendetwas an behördlichen Vorgaben entgegen der Meinung unserer Kunden entschieden werden muss. Dafür bekommen wir ein gutes Feedback.“

Wenn man sich mit der Arbeit der Standesbeamtinnen befasst, stellt man schnell fest, dass diese nicht nur aus der Vorbereitung von emotionalen und schönen Trauungen besteht. Zeppenfeld: „Auch mit der Schließung der Geburtenstation in Attendorn stellen wir einen Anstieg bei den Beurkundungen von Geburten (2018: 399; 2022: 539) fest.“

Aktuelle politische Lage spürbar

Selbst bei diesen doch schönen Ereignissen spürt das Team die aktuelle politische Lage. „Wir prüfen ausländische Urkunden, stehen im ständigen Kontakt mit Ausländerbehörden und Botschaften. Das ist interessant – gleichzeitig auch sehr mühselig. Gut, dass wir bei den Recherchen auf Kollegen aus anderen Bereichen des Rathauses zählen können, die russisch, türkisch oder arabisch sprechen. Das ist ein prima Austausch.“

Und natürlich: Neben bürokratischen Tätigkeiten gibt es auch die richtig schönen Momente in einem Standesamt. So wie bislang schon üblich, wird Eva-Maria Zeppenfeld gemeinsam mit ihren Kolleginnen großen Wert auf die Zeremonie bei Eheschließungen legen: „Mit unseren tollen Trau-Orten hier im Rathaus, im KulturBahnhof Grevenbrück, auf der Hohen Bracht oder in den Sauerland-Pyramiden in Meggen können wir schon was bieten“

Bürgermeister als Standesbeamter

Neben den drei „Haupt-Standesbeamtinnen“ sind bei diesen Örtlichkeiten – übrigens auch außerhalb der normalen Dienstzeiten des Rathauses - sieben weitere Kolleginnen und Kollegen im Einsatz. Übrigens: demnächst sogar auch Bürgermeister Tobias Puspas.

Fakten, Fakten, Fakten

Eheschließungen:

  • 2018: 154
  • 2019: 142
  • 2020: 134
  • 2021: 137
  • 2022: 192

Mit den außergewöhnlichen Trauorten ist Lennestadt auch für Heiratswillige „von außerhalb“ interessant: Fast 40 Prozent kamen aus anderen Kommunen und ließen sich 2022 auf der Hohen Bracht, in den Pyramiden oder im KulturBahnhof trauen

Geburten:

  • 2018: 399
  • 2019: 453
  • 2020: 458
  • 2021: 444
  • 2022: 539

Sterbefälle:

  • 2018: 393
  • 2019: 348
  • 2020: 358
  • 2021: 353
  • 2022: 392
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