„Es geht. Anders!“ – Solidaritätsaktion der Saalhauser Jodokus-Jugend

Junge Leute unterstützen Misereor


Uwe Reuter (hinten Mitte), der auch PGR-Vorsitzender ist, mit seinen Jugendlichen vor dem Kircheingang von St. Jodokus in Saalhausen. Alle mit einem Brief und dem aktuellen Plakat von Misereor in der Hand. Es geht auch anders: Das haben sie mit ihrer Aktion in Milchenbach und Saalhausen bewiesen. von privat
Uwe Reuter (hinten Mitte), der auch PGR-Vorsitzender ist, mit seinen Jugendlichen vor dem Kircheingang von St. Jodokus in Saalhausen. Alle mit einem Brief und dem aktuellen Plakat von Misereor in der Hand. Es geht auch anders: Das haben sie mit ihrer Aktion in Milchenbach und Saalhausen bewiesen. © privat

Saalhausen. „Es geht. Anders!“ Unter diesem Motto hat sich die Jugend von St. Jodokus in Saalhausen eine ganz besondere Aktion einfallen lassen.


Sonst besuchen die jungen Leute regelmäßig „ihren“ Jugendtreff im „Jodokustreff“, dem Pfarrheim in Saalhausen. Spielen, hören Musik, basteln, erfahren Gemeinschaft. Viele von ihnen engagieren sich zudem als Messdiener in der Gemeinde.

Corona bietet für die Kinder und Jugendlichen des Ortes aktuell jedoch kaum Gelegenheit, sich zu treffen und gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten. Und das schon über einen langen Zeitraum.

Doppelt gut

Uwe Reuter als Leiter und Verantwortlicher des Jugendtreffs hatte da eine gute Idee, „seine“ Jugendlichen wieder einmal zu aktivieren. Doppelt gut, da einerseits die Kontakte zu den Jugendlichen erhalten bleiben und andererseits – wie in diesem Fall – die Solidarität mit den Randgruppen und Benachteiligten auf der Welt gefördert wird.

Traditionell findet in der Fastenzeit deutschlandweit die große Spendenaktion des katholischen Hilfswerkes Misereor statt. Corona-bedingt können Gottesdienste – hier findet in „normalen“ Zeiten die Misereor-Kollekte statt – nur eingeschränkt besucht werden. Dementsprechend ist nur ein geringes Spendenaufkommen zu erwarten. Also hat sich der Saalhauser Jugendtreff etwas Besonderes einfallen lassen…

600 Briefe vorbereitet und verteilt

In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde haben die Kinder und Jugendlichen 600 Spendenaufrufe (Briefe) vorbereitet und diese persönlich an die Haushalte in Saalhausen und Milchenbach verteilt. Mit dem Ziel, gemeinsam einen Beitrag zu leisten, dass die Notleidenden auf der Erde auch in Zeiten der Pandemie nicht in Vergessenheit geraten.

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