„Einfach mal ausprobieren“ - Erstes Konzert des Jugend-Sinfonieorchesters

Vielversprechende Kooperation der Musikschulen Attendorn und Lennestadt-Kirchhundem


  • Lennestadt, 19.04.2026
  • Kultur
  • Von Jonathan Regeling
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35 Schülerinnen und Schüler und zehn Lehrer zeigten nach nur einem Wochenende Probe ihr einstudiertes Programm von Jonathan Regeling
35 Schülerinnen und Schüler und zehn Lehrer zeigten nach nur einem Wochenende Probe ihr einstudiertes Programm © Jonathan Regeling

Bilstein. Auf der historischen Burg präsentierte erstmalig ein gemeinsames Jugend-Sinfonieorchester der Musikschulen Lennestadt-Kirchhundem und Attendorn am Sonntag, 19. April, die am Wochenende eingeübten Stücke einem interessierten Publikum.


Was passiert eigentlich, wenn man die Ressourcen zweier unterschiedlicher Musikschulen in Form eines Jugend-Sinfonieorchesters zusammenlegt? Für Christa Maria Jürgens, Leiterin der Musikschule Lennestadt-Kirchhundem, und Ines Schmitz-Hertzberg, Leiterin der Musikschule Attendorn, gab es darauf nur eine Antwort: Einfach mal ausprobieren!

So kamen von Freitag, 17. April, bis Sonntag, 19. April, 35 Schüler im Alter von neun bis 18 Jahren und zehn Lehrer zusammen, um unter dem Dirigat von Thomas Hofer und Andreas Regeling gemeinsam ein Programm einzustudieren und es schließlich am Sonntag aufzuführen.

 von Jonathan Regeling
© Jonathan Regeling

Die Stückauswahl begann klassisch mit einem Kanon von Johann Pachelbel, führte die Zuhörer nach Großbritannien mit Dvoraks schottischen Tänzen und reichte über magische Klänge der Harry Potter Filme bis hin zu den bekanntesten Hits von Van Halen. Die Zuhörer genossen in der Atmosphäre des Rittersaals diese musikalische Abwechslung und zeigten sich sichtlich erstaunt, was diese bunt gemischte Gruppe innerhalb eines Wochenendes auf die Beine stellen können.

Dabei erwies sich das ganze Orchester als sehr dynamisch und ergänzte sich instrumental hervorragend: Die Attendorner Streicher fusionierten mit den Bläsern, Streichern und Schlagzeugern von Lennestadt-Kirchhundem zu einem Sinfonieorchester, sogar Harfenisten nahmen teil.

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Die beiden Leiterinnen der Musikschulen erzählten mit Freude über die ersten Begegnungen der sich bis dahin noch fremden Kindern und Jugendlichen und betonten die lockere Atmosphäre sowie den festen Zusammenhalt der Musizierenden: Man half sich ganz selbstverständlich und das harmonische Miteinander stand im Vordergrund. Die verbindende Wirkung der Musik sei hier überall spürbar gewesen und man merke, dass das hier ein Projekt mit Zukunft sei, so Christa Maria Jürgens.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen seitens der Teilnehmenden und der Zuhörer steht bereits die Idee einer Wiederholung des Projektes im Raume. Interessierte können sich gerne an Christa Maria Jürgens in Lennestadt/Kirchhundem oder Ines Schmitz-Hertzberg in Attendorn wenden.

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