Ein Feuerwerk der guten Laune mit flotten Märschen beim Elspe Festival

80 Musiker und 300 Gäste


  • Lennestadt, 27.06.2021
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Bei bestem Wetter begeisterte das Lennestädter Großorchester vor traumhafter Kulisse. von Nicole Voss
Bei bestem Wetter begeisterte das Lennestädter Großorchester vor traumhafter Kulisse. © Nicole Voss

Elspe. Bestens aufgelegte Musiker, drei strahlende Dirigenten, 300 begeisterte Gäste, tolle Atmosphäre und perfektes Wetter – bei der Schützenfest-Musik am Samstag, 26. Juni, auf dem Gelände des Elspe Festivals passte alles.


Die rund 80 Musiker, die abwechselnd von Timo Schlüngermann, Andreas Regeling und Patrick Raatz dirigiert wurden, fackelten ein rund zweistündiges Feuerwerk bester musikalischer Unterhaltung ab. Sie sorgten für Hörgenüsse mit den beliebten und bekannten Werken, die auf jedem Schützenfest gerne gespielt und gehört werden.

„Endlich wieder Schützenfest“, brachte es Mitorganisator und Moderator des Konzertes Martin Steinberg auf den Punkt, bevor das Großorchester der Lennestädter Musikvereine zum „Yorkscher Marsch“ aufspielte.

Die drei Dirigenten Patrick Raatz, Andreas Regeling und Timo Schlüngermann (v.r.). von Nicole Voss
Die drei Dirigenten Patrick Raatz, Andreas Regeling und Timo Schlüngermann (v.r.). © Nicole Voss

Es folgte ein ausgewähltes Programm mit den musikalischen Highlights eines jeden Hochfestes. Der Clou daran: Die passenden Bilder und Erinnerungen zu den Schützenfesten der vergangenen Jahre liefen manch einem wie ein Film vor den Augen ab.

Bürgermeister Tobias Puspas machte mit Blick auf die Modellregion Lennestadt deutlich: „Wir als kleine Stadt können nur etwas bewegen, wenn wir etwas Begrenztes möglich machen. Wir haben unsere Hausaufgaben für Veranstaltungen mit bis zu 1800 Menschen gemacht. Dabei gibt es klar Regeln. Die Technik dafür (Transponder) ist bestellt und wird am Montag eintreffen.“

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Schützenfest-Musik beim Elspe-Festival

Das Großorchester spielte im Anschluss zu drei „Straßenmärschen“, dem Geschwind-, dem Kärtner- und dem Problus- und Prim-Marsch, auf. Drei weitere bekannte Werke, bei denen die Muskeln der Gäste endgültig in Wallung kamen.

Der ein oder andere wippte schon auf seinem Stuhl hin und her. Mit dem Landgraf-Marsch verabschiedete sich das Orchester, das quasi den vorderen Bereich der Bühne für sich einnahm, und trotz des weitläufigen Geländes für eine beeindruckende Akustik sorgte, in die Pause.

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Mit dem „Frei-Weg-Marsch“ eröffneten die Musiker den zweiten Teil. In der zweiten Konzerthälfte gab es zwei spontane Einlagen: Bevor die 80 Musiker zum „Waidmannsheil“ aufspielten, gab Bürgermeister Tobias Puspas einen Schuss ab.

Da genanntes Werk zu Ehren neuer Könige gespielt wird, scherzte Martin Steinberg: „Bis jetzt bist Du ja nur Bürgermeister. König musste erst noch werden.“

Bürgermeister Tobias Puspas freute sich, dass Lennestadt den Zuschlag für die Modellregion erhalten hat, und dankte den Musikern. von Nicole Voss
Bürgermeister Tobias Puspas freute sich, dass Lennestadt den Zuschlag für die Modellregion erhalten hat, und dankte den Musikern. © Nicole Voss

Gedanklich beim Einmarsch in die Halle oder ins Zelt, gab Bernd Schmitz, Major des Schützenvereins Maumke, von der Bühne aus das Kommando zum Präsentiermarsch. Gegen Ende des rund 90-minütigen Konzertes ließen die Musiker die Fieberkurve steigen, wie Martin Steinberg es auf den Punkt brachte.

Natürlich mit „Gruß an Kiel“, dem „Böhmischen Traum“ und dem „Land Tirol die Treue“. Erkenntnis: Die Schützenfest-Fans haben noch nichts verlernt und stellten das mit kräftigem Mitsingen- und Klatschen unter Beweis.

Perfekte zweite Testveranstaltung

Der anhaltende Zwischenapplaus und der Beifall am Ende gaben den Musikern Recht, in gerade mal zwei Wochen das richtige Programm zusammengestellt zu haben. Philipp Aßhoff, Geschäftsführer des Elspe Festivals, freute sich, dass die zweite Testveranstaltung perfekt ablief. „Die Menschen wollen einfach mal wieder raus und Leute treffen.“

Den Marschmusik-Fans war die Begeisterung anzusehen. Stadtkönigin Anja Korreck-Kramer kommentierte: „Cool, endlich wieder leben und erleben.“

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