Dr. Udo Baer zu Gast beim Hospizforum

Vortrag


Dr. Udo Baer. von privat
Dr. Udo Baer. © privat

Altenhundem. Seine Vortragsreihe „Hospizforum" setzt der Verein „Hospiz zur hl. Elisabeth" mit einer Vortragsveranstaltung zur letzten Lebensphase des Menschen am Donnerstag, 2. Mai, fort. Der Veranstalter freut sich, als Referenten des Abends Dr. Udo Baer, den wissenschaftlichen Leiter des Instituts für soziale Innovationen sowie des Instituts für Gerontopsychatrie in Berlin, gewonnen zu haben.


Baer ist als Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut sowie als Vorsitzender der Stiftung Würde seit Jahrzehnten im Bereich der qualitativen Sozialforschung unterwegs und dies stets mit der Zielsetzung, nicht nur das Verhalten der Menschen, sondern auch ihr Erleben zu würdigen und um Schlussfolgerungen für Therapie und Prophylaxe zu ziehen.
                 
In dem Vortrag werden Phänomene von Traumafolgen und die Hintergründe von deren Wirksamkeit vorgestellt und Wege des Umgangs mit ihnen in der Hospizarbeit und der Pflege insgesamt geschildert.
Traumatische Erfahrungen
Dabei wird auch eingegangen auf die Begleitung der Angehörigen, die ebenfalls co-traumisiert sein können. Gerade in der letzten Lebensphase werden häufig lang zurückliegende traumatische Erfahrungen wieder lebendig. Der Referent wird ausführen, wie der Umgang mit Traumata und Demenz als Inhalte in der Hospiz- und Palliativarbeit weitergegeben werden können.

Der Vortag richtet sich nicht nur an Menschen, die im Pflegebereich tätig sind, sondern gibt allen Interessierten Gelegenheit, sich aus kompetenter Sicht Anregungen und Impulse geben zu lassen.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 2. Mai, um 19 Uhr im Rathaussaal in Altenhundem. Der Eintritt ist wie immer frei; im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zu Diskussion und Meinungsaustausch.
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