„Die Unsichtbaren- Wir wollen leben“ im Lichtspielhaus Lennestadt


 von Symbol Nils Dinkel
© Symbol Nils Dinkel

Altenhundem. Die AG „es TUT sich WAS“ zeigt am Montag, 8. Oktober, anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht am 9. November im Lichtspielhaus in Altenhundem um 20 Uhr den Film „Die Unsichtbaren- Wir wollen leben“.


Es handelt sich um ein deutsches Doku-Drama von Claus Räfle aus dem Jahr 2017. Der nur zum Teil dokumentarische Spielfilm thematisiert das Untertauchen von jüdischen Jugendlichen vor dem Hintergrund der Judenverfolgung in Berlin während des Zweiten Weltkriegs.

1943 wird Berlin für „judenrein‘“ erklärt. 7000 Juden können untertauchen, wenige überleben. Der Film porträtiert das Schicksal vier junger Berliner, die versuchen, unter anderem mit gefälschten Pässen und blondierten Haaren, der Verhaftung zu entgehen. Auf sich allein gestellt treffen sie jeden Tag Entscheidungen, die sie das Leben kosten können.
Unsichtbar in Berlin
Die vier Teenager schaffen es, während der stärksten Verhaftungswelle gegen Juden in der Reichshauptstadt Berlin in gewissem Maße unsichtbar zu werden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität.

Der Film erzählt die spannende und hoch emotionale Geschichte eines weitgehend unbekannten Kapitels des jüdischen Widerstands. Der Film dauert 110 Minuten. Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.
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