Beste Stimmung bei Premiere der Sauerländer Volksbühne Elspe
Wo zur Hölle geht’s zum Himmel?
- Lennestadt, 07.03.2026
- Verschiedenes
- Von Marita Sapp
Elspe. Das Ensemble der Sauerländer Volksbühne Elspe hat am Freitag, 6. März, eine gelungene Premiere des neuen Stücks „Wo zur Hölle geht’s zum Himmel?“ von Andreas Wening gefeiert.

Der Inhalt: Im Büro an der Himmelspforte, dem „Jüngsten Gericht“, herrscht Chaos. Malermeister Wilhelm Home (Daniel Walkenbach) erscheint unangemeldet bei den himmlischen Mitarbeiterinnen. Die wissen nicht, wie sie weiter mit ihm verfahren sollen: Gehört der nun in den Himmel oder in die Hölle?

Das muss geklärt werden. Was anhand der vielen Paragraphen und Verordnungen gar nicht so einfach ist und die Mitarbeiterinnen Gisa Geigenbläser (Ulla Clemens), Isolde Möckel-Biedermann (Gerlinde Gotthardt) und Alina Alessi (Jenny Irmler) völlig überfordert. Zudem liegt ein Antrag der Ehefrau des Malers Luise Holme (Claudia Zentgraf) vor, die darauf besteht, dass ihr Mann aufgrund seines Lebenswandels auf jeden Fall in die Hölle zu schicken sei.
Die Anwälte der beiden, Dr. Armin Sommer (Peter Kaiser) und Veronika von Wertheim (Theresa Schulte) versuchen die Positionen ihrer Mandanten zu verteidigen. Ein lustiges Gerangel zwischen den Geschlechtern entsteht, das manch einer im Publikum wohl zu gut aus eigener Erfahrung kennt, wie den Reaktionen zu entnehmen ist.

Ab und an erscheint der Bote „Hermes“ (Daniel Fuhrman), der unter anderem eine „Wuchtbrumme von Harfe“ vorbeibringt. Ungeduldig wartet Luzifer (Holger Steinhoff) darauf, den Maler zu sich mitnehmen zu können. Doch so einfach ist das nicht….



Erzengel Philippa ( Petra Zimmermann) und Luzifer versuchen mit allen Mitteln für ihre Orte Werbung zu machen. Wer an Ende gewinnt, wird hier noch nicht verraten. Das kann man bei den nächsten Terminen am Samstag, 7. März, 18 Uhr; Sonntag, 8. März,18 Uhr; Samstag, 14. März, 18 Uhr und Sonntag, 15. März, 18 Uhr erfahren.
Regie führt Birgit Bierhoff, als Souffleuse fungiert Claudia Siebert. Für Technik und Bühnenbau ist Reiner Schönebeck verantwortlich. Der 59-jährige Handwerker sorgt jedes Jahr dafür, dass auf der Bühne der Elsper Schützenhalle eine neue Theaterkulisse entsteht. „Da gibt es einiges zu organisieren“, erklärt der Handwerker.

Dazu nutzt er auch eine bekannte Internetplattform für Gebrauchtwaren. Alles soll perfekt zum Stück passen. Nur so stimmt die Atmosphäre, die die Zuschauer mitnimmt in einen unterhaltsamen Abend.
