Begeisternd und berührend: Schüler und Lehrer melden sich aus Kenia

Halbzeit für die Gruppe des Gymnasiums Maria Königin


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Halbzeit bei der Kenia-Reise von Vertretern des Gymnasiums Maria Königin in Altenhundem: Die Gäste aus Lennestadt haben viel erlebt und sind beeindruckt von den vielen Erlebnissen und Begegnungen. von privat
Halbzeit bei der Kenia-Reise von Vertretern des Gymnasiums Maria Königin in Altenhundem: Die Gäste aus Lennestadt haben viel erlebt und sind beeindruckt von den vielen Erlebnissen und Begegnungen. © privat

Altenhundem/Kenia. Genau eine Woche ist es her, dass sich eine Gruppe von Schülern und Lehrern des Gymnasiums Maria Königin Altenhundem auf den weiten Weg nach Kenia gemacht hat. In genau einer Woche kommen sie zurück in die Heimat. Heute, am Samstag, 30. Mai, ist Halbzeit für die Gruppe. Und sie melden sich aus Kenia mit einem begeisterten Bericht über ihre Erlebnisse.


Vor Ort besuchen Schüler und Lehrer zwei Projekte, die der Verein Servir des Gymnasiums finanziell unterstützt: den Orden der Sisters of Mary Immaculate in Pundamilia und das Zentrum der Salesianer Don Bosco in Makuyu. „Die erste Hälfte unserer Reise nach Kenia war geprägt von vielen besonderen Begegnungen und neuen Eindrücken“, heißt es in dem Bericht der MK-Gruppe.

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Nach einem langen, anstrengend Hinflug sei die Freude über die Ankunft in Kenia groß gewesen. Im Gepäck hatte die Gruppe u.a. Instrumente, die sie den Einrichtungen in Afrika überreichen wollten – doch genau die sorgten am Flughafen bei der Passkontrolle und beim Zoll für lange Wartezeiten. Irgendwann waren alle Hürden genommen und die Gruppe fuhr zum Don Bosco Zentrum in Makuyu: Dort übernachteten sie, und nach einer ersten Führung über das Gelände gab es ein gemeinsames Abendessen.

„Am zweiten Tag lernten wir die Umgebung und die Menschen besser kennen“, berichtet Dr. Frederik Linn, einer der Reiseteilnehmer. Nach dem Frühstück besuchten alle Pundamilia und erhielten erste Einblicke in den Alltag dort.

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Halbzeit bei der Kenia-Reise von Vertretern des Gymnasiums Maria Königin in Altenhundem: Die Gäste aus Lennestadt haben viel erlebt und sind beeindruckt von den vielen Erlebnissen und Begegnungen.

Im Mittelpunkt: die gemeinsame Zeit mit den Kindern, die dort den Kindergarten oder die Grundschule besuchen. Die Gruppe aus Lennestadt schreibt: „Gemeinsam wurde gespielt und gelacht. Ein Höhepunkt des Tages war die Feier, die für uns organisiert wurde. Es wurde getanzt, Theater gespielt und wir bekamen Blumen, Bilder und bedruckte Tücher geschenkt.“ Der Tag endete mit Spielen und einem gemeinsamen Essen.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Begegnungen in Pundamilia. Die Gäste aus Deutschland beantworteten die Fragen der Klassen, sangen die deutsche Nationalhymne vor und gemeinsam mit den kenianischen Kindern einen Kanon.

Momente, die berühren

Begegnungen und Erfahrungen, die Schüler und Lehrer gleichermaßen berührten: „Wir bekamen Briefe sowie kleine Geschenke von Schülern. Besonders eindrucksvoll war später der Besuch bei Familien im Dorf. Dort sahen wir die Lebensbedingungen vieler Menschen und bekamen einen intensiven Einblick in ihren Alltag.“

Am folgenden Morgen stand ein Besuch der Kirche in Pundamilia an. Nach einem Frühstück mit den Sisters wurden die Gäste über das Gelände geführt und sie durften sich in das Gästebuch eintragen. Der Besuch einer Kaffeeplantage rundete den Tag ab.

FC Kirchhundem sponsert Trikots

Führungen durch die Kirche, die Krankenstation und die Berufsschule von Don Bosco standen am letzten Tag der Woche an. Ein besonderes Geschenk hatte Lehrer Peter Peil im Gepäck: Er überreichte den Fußballern Trikots, die der FC Kirchhundem gesponsert hatte – die Freude bei den Schülern war riesig.

Besondere afrikanische Einwohner durften die Besucher aus Lennestadt dann kennenlernen: im Wildlife Park in Thika sahen sie Krokodile, Affen und Strauße.

Nun ist Halbzeit – und Schüler sowie Lehrer blicken dankbar und begeistert zurück: „Die ersten Tage in Kenia haben uns bereits viele unvergessliche Momente geschenkt. Besonders die Offenheit der Menschen, die Begegnungen mit den Kindern und die gemeinsamen Erfahrungen machen diese Reise zu etwas ganz Besonderem.“

Die MK-Reisegruppe

Zu der MK-Reisegruppe gehören die Schülerinnen Martha Kebben, Magdalena Richard, Maja Nentwig, Nina Cordes und Ruth Wescholeck, die Lehrer Dr. Frederik Linn, Peter Peil, Miriam Wirtz, Anne-Kathrin Lingemann und Christoph Tebrügge sowie Dr. Markus Epe vom Servir-Vorstand. Über ihre Erlebnisse berichtet die Gruppe auch auf ihrem WhatsApp-Kanal.

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