Anmeldezahlen für weiterführende Schulen liegen vor

Entscheidungen ohne Losverfahren


103 Viertklässler haben sich bisher insgesamt an der Sekundarschule angemeldet. Am Standort in Meggen werden voraussichtlich drei Eingangsklassen gebildet. von Kerstin Sauer
103 Viertklässler haben sich bisher insgesamt an der Sekundarschule angemeldet. Am Standort in Meggen werden voraussichtlich drei Eingangsklassen gebildet. © Kerstin Sauer

Lennestadt/Kirchhundem. Entspannt ging es in diesem Jahr bei den Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen zu: An keiner Schule musste gelost werden, Kinder- und Elternwunsch konnten erfüllt werden. Das wurde jetzt im Schulausschuss bekannt gegeben. Im Detail sehen die Zahlen so aus:


58 Kinder haben sich an der Lessing-Realschule in Grevenbrück angemeldet – mehr als 30 Kinder weniger als im vergangenen Jahr. Die Folge: Nicht das Los musste entscheiden, welche Kinder die Schule besuchen dürfen, vielmehr haben alle angemeldeten Kinder eine Zusage erhalten und werden im kommenden Schuljahr auf zwei Klassen verteilt. 43 Kinder kommen aus Lennestadt, zwei aus Kirchhundem, zehn aus Finnentrop und drei aus Attendorn.
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© Symbol Nils Dinkel
Fünf Klassen werden voraussichtlich an der Sekundarschule Hundem-Lenne gebildet: drei am Standort in Meggen und zwei in Kirchhundem. Bislang haben sich aus Lennestadt 69 Kinder angemeldet, aus Kirchhundem 34.
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Relativiert hat sich der große Unterschied an Anmeldezahlen an den beiden Gymnasien: Wurden im vergangenen Jahr am Gymnasium Maria Königin (MK) vier Klassen mit mehr als 100 Schülern, am Gymnasium der Stadt Lennestadt (GymSL) drei Klassen mit knapp über 60 Schülern gebildet, so gehen laut Statistik der Stadt im kommenden Schuljahr 85 Kinder auf das MK und 74 zum GymSL.
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© Gymnasium Maria Königin
An beiden Schulen werden drei Eingangsklassen gebildet. Am Gymnasium Maria Königin haben sich Kinder aus Lennestadt (40), Kirchhundem (33), Finnentrop (2), Eslohe (2) und Schmallenberg (8) angemeldet. Den Weg zum GymSL haben 44 Viertklässler aus Lennestadt, 12 aus Kirchhundem, 17 aus Finnentrop und einer aus Schmallenberg gewählt.
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© Symbol Christine Schmidt
Sieben Kinder haben sich für die Realschule in Eslohe entschieden. Auch an den oben genannten Zahlen wird sich noch etwas ändern, ist sich Bürgermeister Stefan Hundt sicher. „Noch liegen nicht alle Anmeldungen vor“, erklärt er. Deadline ist am Donnerstag, 16. März.
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