„Alter Bahnhof“ Meggen: Heimatverein fordert Transparenz

Stellungnahme des Vorstandes


Was soll mit dem Alten Bahnhof Meggen passieren? Der Heimatverein nimmt Stellung. von Nils Dinkel
Was soll mit dem Alten Bahnhof Meggen passieren? Der Heimatverein nimmt Stellung. © Nils Dinkel

Meggen. Zur Diskussion um das geplante Bauvorhaben „Alter Bahnhof“ in Meggen nimmt der geschäftsführende Vorstand des Heimatvereins „Mein Meggen“ Stellung:


„Unser Verein verfolgt keine parteipolitischen Ziele und es geht uns auch nicht um ein Votum für einen bestimmten Investor. Wir orientieren uns einzig und allein daran, was für unseren Ort Meggen wichtig ist.
Vereine nicht in die Planungen eingebunden
Wichtig ist nicht nur die Gestaltung des Areals an sich, sondern auch die breite Zustimmung der Meggener Bürger für ein späteres Vorhaben. Dabei ist festzustellen, dass bisher weder die ARGE Dorfentwicklung Meggen e.V. noch der Heimatverein in die jetzt vorliegenden Planungen zur Bebauung des Gebietes eingebunden worden sind.

Umso maßgeblicher ist nunmehr – angesichts der derzeit breit geführten und teilweise emotionalen Diskussion in der Öffentlichkeit – nicht nur eine Beteiligung der ARGE und des Heimatvereins, sondern die der gesamten örtlichen Bevölkerung im Rahmen einer oder mehrerer Bürgerversammlungen.
Bürgerversammlungen gewünscht
Dort sollten die potenziellen Investoren die Möglichkeit haben ihre Pläne zur Bebauung des Bahnhofsareals darzulegen und zur Diskussion zu stellen. Weitergehende Vorschläge der Bürger sind dabei für die Umsetzung der späteren Bebauung weitestgehend zu berücksichtigen.

Wir sind allerdings der Meinung, dass die Vorhaben sich auch und besonders von den Proportionen her nicht nur am bestehenden Ortsbild zu orientieren haben, sondern in ihrer Gestaltung der emotionalen Mitte unseres Dorfes mit dem gesamten Vorplatz inklusiv denkmalgeschütztem Ehrenmal und Brunnen Rechnung zu tragen haben.
„Abstand vom gefassten Beschluss nehmen“
Wir erwarten von den Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung unserer Forderung nach Transparenz nachzukommen, von dem bisher gefassten Beschluss Abstand zu nehmen und das Projekt wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen, indem die Bürger von Meggen am Entscheidungsprozess über die zukünftige Gestaltung ihres Ortes wieder mit eingebunden werden."

Jost Nöller, 1. Vorsitzender
Hermann Dörnemann, 2. Vorsitzender
Hermann Droste, Kassierer
Wolfgang Bong, Schriftführer
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