60 Besucher beim gemeinsamen Singen zum Abschluss der Weihnachtszeit

Junge Kolumbianer im Jugendhof Pallotti zu Gast


Rund 60 große und kleine Besucher waren beim ersten gemeinsamen Weihnachtssingen im Jugendhof Pallotti dabei. von privat
Rund 60 große und kleine Besucher waren beim ersten gemeinsamen Weihnachtssingen im Jugendhof Pallotti dabei. © privat

Altenhundem. Das erste „Weihnachtssingen für Jung und Alt“ des jugendspirituellen Netzwerks TABOR ein voller Erfolg. Rund 60 Leute, vom Kind bis zur Seniorin, waren der Einladung in den Jugendhof Pallotti in Lennestadt gefolgt.


Leuchtende Weihnachtsbäume, Kerzenschein und der Glühweingeruch auf den Fluren bescherte schon beim Ankommen eine wohlige Atmosphäre. Die TABOR-Jugendband „Sunray“ begleitete deutsche wie englische, traditionelle wie moderne Weihnachtslieder. Dabei freute sich auch der ein oder andere Gast, wenn sein Wunsch spontan aufgegriffen wurde.

Weihnachtssingen für Jung und Alt im Jugendhof Pallotti. von privat
Weihnachtssingen für Jung und Alt im Jugendhof Pallotti. © privat

In der Mitte des Raumes, worum es dem Vorbereitungsteam ging: das Jesuskind in der Krippe. „Uns war wichtig, neben all der romantischen Weihnachtsstimmung, die wir selbst so mögen, auch die Weihnachtsbotschaft nicht zu vergessen: Gott wird Mensch. Und das nicht im warmen Wohnzimmer, sondern im einfachen Stall“, erklärt Leiter Alexander Sieler.

Für das Team bedeutete dies auch den Blick auf die Menschen in Krisensituationen der Welt zu lenken.

Dank an Freunde und Förderer

Zu Gast waren an diesem Abend zwei kolumbianische junge Erwachsene vom deutsch-kolumbianischen Partnerschaftsprojekt „Lazos de Amistad – Bänder der Freundschaft“. Sie bedankten sich bei den Freunden und Förderern des Projekts für die finanzielle und ideelle Unterstützung für ihre Studien und berichteten von ihrer persönlichen Situation.

Weihnachtssingen für Jung und Alt im Jugendhof Pallotti. von privat
Weihnachtssingen für Jung und Alt im Jugendhof Pallotti. © privat

„Am Ende des Monats bleibt nichts übrig“, sagte Luis, der in der kolumbianischen Landeshauptstadt Bogotá arbeitet und studiert. „Manchmal muss ich daher in der letzten Woche des Monats auf den Bus zur Arbeit verzichten. An eine Finanzierung eines Studiums oder einer Ausbildung ohne Unterstützung ist da nicht zu denken.“

Zum Ende der Veranstaltung zeigte sich Alexander Sieler begeistert: „Wir haben uns sehr über die große Resonanz gefreut, es gab viele gute Rückmeldungen.“

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