„Wir können beim Sterben der sozialen Infrastruktur nicht tatenlos zusehen“
Caritasverband bei Kundgebung dabei
- Kreis Olpe, 20.10.2023
- Verschiedenes
Düsseldorf/Kreis Olpe. „Für ein soziales Nordrhein-Westfalen!“ Gemeinsam mit über 20.000 Akteuren nahm der Caritasverband Olpe am Donnerstag, 19. Oktober, vor dem Düsseldorfer Landtag an einer Demo „gegen den sozialen Kahlschlag“ teil, um auf die prekäre Situation im sozialen und pflegerischen Bereich angesichts beschlossener und drohender Kürzungen aufmerksam zu machen.


Mit der Kundgebung sollte das Problem des „leisen Sterbens“ der sozialen Infrastruktur in NRW deutlich gemacht werden. Die Forderung: Die politisch Verantwortlichen müssen jetzt handeln, sonst drohen durch den Wegfall zahlreicher sozialer Angebote große gesellschaftliche und politische Nöte.




Gemeinsam mit zahlreichen Fachverbänden und sozialen Trägern aus ganz NRW machten die regionalen Caritas-Vertreter aus den Bereichen Alten- und Krankenhilfe, Behindertenhilfe und Kinder-, Jugend- und Gefährdetenhilfe auf die Reduzierung von Öffnungszeiten, Belastungen der Mitarbeitenden, Reduzierung oder Schließung von Angeboten und drohenden Insolvenzen bei sozialen Trägern aufmerksam.
„Wir können beim leisen Sterben der sozialen Infrastruktur nicht tatenlos zuschauen“, mahnt Caritas-Vorstand Christoph Becker, der mit nach Düsseldorf gereist war, um den Anliegen der Sozialverbände eine Stimme zu geben. Leider gehöre die Mangelverwaltung seit Jahren zum traurigen Alltag. Der Kipppunkt sei mehr als erreicht, so die Teilnehmer der Kundgebung unisono.

Bildzeile: „NRW, bleib sozial!“ Vertreter der Caritasverbandes Olpe nahmen an der Kundgebung vor dem Düsseldorfer Landtag teil, um auf die prekäre Situation im sozialen Bereich aufmerksam zu machen.
