Wenn Computerspiele zur Sucht werden – Angehörige treffen sich

Andere Interessen und Kontakte leiden


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Kreis Olpe. Die Computerspielsucht gehört zu den Verhaltenssüchten. Betroffene spielen exzessiv am Computer und vernachlässigen darüber ihre Arbeit, andere Interessen und soziale Kontakte. Werden sie am Spielen gehindert, reagieren sie nervös und gereizt.


Süchtige Computerspieler spielen oft viele Stunden am Tag. Sie vernachlässigen darüber Arbeit und Hobbys, Freunde und Familie, mitunter sogar Essen und Schlaf oder die Körperhygiene. Sie spielen auch dann weiter, wenn ihnen aufgrund des exzessiven Spielens massive negative Konsequenzen drohen.

Wo liegt die Grenze zwischen einer intensiven Spielphase und einer echten Computerspielsucht? Seit rund einem Jahr ist die Computerspielsucht auch offiziell von der WHO als Krankheit anerkannt.

Spielsucht ist eine Krankheit

Spielsucht ist eine Krankheit, die nicht nur die Süchtigen selbst betrifft, sondern auch deren Angehörige. Im Zusammenhang mit der Spielsucht spricht man auch von einer sogenannten Co-Abhängigkeit. Im Umgang mit einem Spieler kann man viel falsch machen und so die Sucht fördern.

Aber was kann ich als Angehöriger tun? Wie komme ich in Kontakt zu meinem spielsüchtigen Kind oder Angehörigen? Was kann ich vorbeugend tun? Um diese und andere Fragen geht es in der Selbsthilfegruppe der Angehörigen von Spielsüchtigen. Das nächste Treffen findet statt am Freitag, 28. Mai, 18 Uhr, im Mehrgenerationenhaus des DRK Olpe. Infos und Anmeldung unter Telefon (02761) 2643 oder per Mail an shk@kv-olpe-drk.de

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