Weihnachtswunderland schickt 1.851 Päckchen auf die Reise

Vom Kreis Olpe nach Osteuropa


  • Kreis Olpe, 07.12.2021
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  • Von Lorena Klein
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Die fleißigen Helferinnen des Weihnachtswunderlandes schickten mit großzügiger Unterstützung der Firma Polygonvatro zahlreiche Päckchen auf den Weg zu Kindern in Not. von Lorena Klein
Die fleißigen Helferinnen des Weihnachtswunderlandes schickten mit großzügiger Unterstützung der Firma Polygonvatro zahlreiche Päckchen auf den Weg zu Kindern in Not. © Lorena Klein

Saßmicke/Kreis Olpe. Auch dieses Jahr darf sich die Weihnachtspäckchen-Sammelinitiative im Kreis Olpe über ein überwältigendes Endergebnis freuen: Insgesamt 1.851 bunt verpackte Schuhkartons haben die ehrenamtlichen Helferinnen zusammen mit Mitarbeitern der Firma Polygonvatro am Dienstagvomittag, 7. Dezember, vom „Weihnachtswunderland“ in Saßmicke aus auf den Weg nach Osteuropa zu Kindern in Not geschickt.


Durch den Standortwechsel der Hauptsammelstelle hieß es dieses Jahr zum ersten Mal: Abfahrt im Saßmicker Industriegebiet. In einer Lagerhalle der Firma Polygonvatro stapelte sich in den vergangenen Wochen Schuhkarton über Schuhkarton, denn dem Aufruf zur Weihnachtspäckchen-Aktion der Stiftung Kinderzukunft sind wieder einmal zahlreiche weitherzige Personen gefolgt.

Eigener Transportservice

Statt mehrerer Sprinter werden die Geschenke diesmal in einem gesponserten Lkw von Polygonvatro transportiert. Ein Mitarbeiter der Firma fährt die 182 randvoll befüllten Umzugskartons - gestapelt auf zwölf Paletten - zum ersten Zwischenstopp nach Gründau bei Hanau. Dort befindet sich der offizielle Sitz der Stiftung Kinderzukunft, die sich um den Weitertransport in die osteuropäischen Zielländer kümmert.

Pünktlich zum Festtag kommen die liebevoll gestalteten Päckchen dann in Rumänien, Bosnien und Herzegowina an und bringen dort Kinderaugen zum Strahlen. Eine spätere Lieferung geht auch an die Ukraine, denn dort wird Weihnachten traditionell erst am 6. Januar gefeiert.

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Liebevoll verpackte und reichlich befüllte Schuhkartons stapelten sich in den letzten Wochen in der Saßmicker Lagerhalle.

„Wir sind mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden“, freut sich Sammelstellenleiterin Silvia Volpert mit stolzem Blick auf den vollgeladenen Lastwagen. Besonders vor dem Hintergrund der wieder steigenden Komplikationen durch die Pandemie sowie der enorm hohen Spendenbereitschaft für die Flutopfer war die Sammelinitiative auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten

Auch wenn die Weihnachtspäckchen-Aktion noch in vollem Gange ist, blickt Silvia Volpert schon jetzt optimistisch in die Zukunft. So wird die Firma Polygonvatro der Initiative auch im kommenden Jahr zur Seite stehen. Außerdem haben sich bereits zusätzliche Helfer zur Unterstützung mit weiteren Annahmestellen gemeldet.

Das Sammelstellen-Netz weitet sich also aus, doch das Zentrum bleibt in der Saßmicker Lagerhalle. Dies sei auch für alle Helfer eine unglaubliche Entlastung, betont Volpert, die sich an die schwierige Suche nach einem neuen Standort zurückerinnert. Unter diesen erfreulichen Voraussetzungen steht der beliebten Weihnachtspäckchen-Aktion auch im nächsten Jahr nichts im Wege.

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