Voller Einsatz am 1. April - ob Muttertag da mithalten kann?

LP-Randnotiz


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Die jungen Damen haben einen Lieblings-„Feiertag“ im Jahr: den 1. April. Schon Wochen vor ihrem Festtag planen sie diesen minutiös. Ihr Ziel: Die Eltern von morgens bis abends zu veräppeln…


Die Phantasie der beiden scheint da schier grenzenlos zu sein: Da grinste in einem Jahr ein Donald Trump aus der Toilette, im Folgejahr abgelöst durch Herrn Putin. Trockene Nudeln unter der Klobrille ließen diese scheinbar – weil der Sitzende zu schwer war? - zusammen krachen. Das gesamte Wohnzimmer war mit Klopapier dekoriert. Und überall, wirklich überall, klebten Augen: im Kühlschrank, am Kaffeeautomaten, an Vasen und Blumentöpfen, an Spiegeln, Seifenspendern und Lampen.

Mit Feuereifer die Eltern veräppeln...

Nicht zu vergessen der Flachbild-Fernseher, dessen Oberfläche scheinbar zerstört war: Mit gespielt schlechtem Gewissen beobachteten die Töchter die Reaktion ihrer Eltern, den Fußball unter den Arm geklemmt. Dass es sich lediglich um ein Standbild handelte, stellte sich erst später heraus.

Die Uhren, die 30 Minuten vorgestellt waren, Plastik-Spinnen im ganzen Haus verteilt, ein Brief der Stadtverwaltung mit einer Mahnung – die Liste der Streiche ist endlos. Keine Frage: Der Nachwuchs investiert viel Zeit und Herzblut in seinen Lieblings-Festtag.

Mal sehen, ob sie sich für den Muttertag am 14. Mai auch so ins Zeug legen…

Ein schönes Wochenende wünscht

Kerstin Sauer

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