„Vier-Säulen-Modell“ für heimatverbundene und zukunftsfähige Vereinsarbeit
Versammlung des Sauerländer Heimatbundes in Serkenrode
- Kreis Olpe, 31.08.2017
Serkenrode. Wie ein roter Faden durchzog der Gedanke an eine zukunftsfähige Gestaltung des Sauerlandes die Jahresmitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes, die am Samstag, 26. August, in der Schützenhalle Serkenrode stattfand. Erstmals nach 25 Jahren fand diese Veranstaltung damit wieder auf dem Gebiet der Gemeinde Finnentrop statt, ausgerichtet vom Arbeitskreis „Serkenrode hat Zukunft“, dem Heimatbund Gemeinde Finnentrop und der Gemeinde Finnentrop.

„Die klassischen ländlichen Probleme scheinen einen Bogen um das Dorf zu machen“, stellte Bürgermeister Dietmar Heß fest. Für dieses vorbildhafte Engagement war Serkenrode 2015 mit der Bronzemedaille beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet worden. In diesem Jahr tritt der Ort Jahr erneut als Gemeindesieger beim Kreiswettbewerb an.
„Glokalisierung“ lautete das Stichwort, wonach die Jugend sich einerseits „die Welt per Smartphone in der Tasche“, andererseits aber auch eine Lokalisierung wünsche. Beispielhaft für einen gelungenen Dialog benannte Winterberg die Image-Aktion „Heimvorteil“ des Hochsauerlandkreises, die im kommenden Jahr auch auf die angrenzenden Kreisgebiete ausgedehnt werden soll.
Der Tag endete mit einer plattdeutschen Messe in der Kirche St. Johannes in Serkenrode , die von Pater Joachim Wrede aus Schliprüthen zelebriert wurde.
