Vernunftkraft NRW fordert Umsetzung des Berliner Windenergie-Kompromisses
Bürgerinitiativen haben sich zusammengeschlossen
- Kreis Olpe, 10.06.2020
Kreis Olpe. Für viele Bürger im ländlichen Raum war es ein sehr wichtiges Wahlversprechen: genügend Abstand zwischen den immer größer werdenden Windenergieanlagen und den davon betroffenen Bürgern in NRW schaffen.




Mit dem neuen Landesentwicklungsplan (LEP) und der dort verankerten 1.500 Meter-Abstandsregelung hatte die schwarz-gelbe Landesregierung Wort gehalten, es mangelte aber an Rechtssicherheit, die nur das Bundesbaugesetz schaffen kann.


„Dieser Kompromiss entspricht bei weitem nicht dem Schutzbedürfnis der betroffenen Bürger und liegt deutlich unter der eigentlichen NRW-Regelung“, so Vernunftkraft-Landesvorsitzender Heinrich Brinkmann.
„Auch die Kommunen brauchen endlich Planungssicherheit“, betonte Volker Tschischke (Borchen) die Notwendigkeit, schnell zu einer Mindestlösung für alle zu kommen. Es dürften keine Ausnahmen mehr zugelassen werden, die weiteren Klagen gegen die Kommunen nur wieder Tür und Tor öffnen.
