Update: SpVg. Olpe gewinnt Kreispokalfinale gegen Türk Attendorn

Im Elfmeterschießen


Topnews
Ottmar Griffel (links), Jens Selter (rechts) und Joachim Schlüter (2. von rechts) mit dem Krombacher Kreispokalsieger, der Spielvereinigung Olpe. von Nils Dinkel
Ottmar Griffel (links), Jens Selter (rechts) und Joachim Schlüter (2. von rechts) mit dem Krombacher Kreispokalsieger, der Spielvereinigung Olpe. © Nils Dinkel

Attendorn. Die Spielvereinigung Olpe hat am Mittwochabend, 26. August, den Krombacher Kreispokal gewonnen. Das Team von Türk Attendorn gab sich 3:4 im Elfmeterschießen geschlagen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Die Olper vertreten somit den Kreis auf Westfalenebene.


Update von Donnerstag, 27. August, 8.45 Uhr:

Bei der Erstberichterstattung des Krombacher Kreispokal-Finals sind die Torschützen nicht benannt worden. Nachdem Nicolas Buchen in der 14. Minute einen Freistoß in den Strafraum brachte, versenkte Jannik Buchen den Ball im Tor. In der 25. Minute erhöhte Sandro Steglich mit einem aus der eigenen Hälfte geschlagenen Ball auf den 0:2-Zwischenstand für die Spielvereinigung Olpe.
Bildergalerie starten
Update: SpVg. Olpe gewinnt Kreispokalfinale gegen Türk Attendorn
Abdulkadir Tuncdemir erzielte den 1:2-Anschlusstreffer in der 35. Minute. Fortan machten die Attendorner Druck, der sich auszahlte: Ein von Emre Gencol geschossener Freistoß brachte in der 40. Minute den 2:2 Ausgleich für Türk Attendorn. Ahmet Kalkan brachte den Ball im Tor unter und ließ Torwart Alexander Franke hierbei keine Chance.

Die Erfolgreichen Elfmeter-Schützen bei Türk Attendorn waren Sami Durum, Yasin Colak und Furkan Köseoglu. Für die Spielvereinigung Olpe trafen vom Punkt Jannik und Nico Buchen, Thomas Rath und Emre Ucak.

Ursprünglicher Bericht von Mittwoch, 26. August:

Die Zuschauer sahen eine spannungsgeladene erste Halbzeit auf dem Sportplatz im Schwalbenohl, bei der es zunächst aussah, als gingen die Gäste aus Olpe als Turniersieger vom Feld. Nach einem indirekten Freistoß ging die Elf der Spielvereinigung in Führung. Ein in den Strafraum hinein gebrachter Ball brachte schließlich das 2:0 für die Gäste ein, wobei Abwehr und Torhüter von Türk Attendorn nicht sonderlich glänzten. Einfluss auf den Treffer könnte der böige Wind genommen haben.
Bildergalerie starten
Update: SpVg. Olpe gewinnt Kreispokalfinale gegen Türk Attendorn
Daraufhin startete Türk Attendorn eine Aufholjagd: Noch in Halbzeit eins neutralisierte die Heimmannschaft das Ergebnis und arbeitete sich auf 2:2 heran. Bis zur Halbzeit drängte Türk Attendorn auf den Führungstreffer.
Auch zweite Halbzeit bleibt ohne Entscheidung
Die kräftezehrende erste Halbzeit wirkte sich bei beiden Teams auf die zweite Halbzeit aus, bei der die Spieler neben dem Wind auch noch dem Regen ertragen mussten. Es gab nur  wenige offensive Aktionen auf beiden Seiten. In der Schlussphase drängte die Spielvereinigung noch einmal vergeblich auf den entscheidenden Treffer. In der letzten Phase vergab die Spielvereinigung eine Großchance.
Bildergalerie starten
Update: SpVg. Olpe gewinnt Kreispokalfinale gegen Türk Attendorn
Das Spiel sollte schließlich vom Punkt entschieden werden, da coronabedingt keine Verlängerung stattfand. Im Elfmeterschießen trafen die ersten beiden Schützen beider Teams. Den dritten Elfmeter verschoss die Spielvereinigung, während Türk Attendorn zum 3:2 traf. In der Folge glich Olpe wieder aus und erspielten sich dann vom Punkt einen Vorteil. 

Den entscheidenden Elfmeter parierte schließlich Alexander Franke. Unglücksschütze Abdulkadir Tuncdemir schoss den Ball in die rechte Ecke, die der Schlussmann erahnte und sicher abwehrte. Auf dem Spielfeld war seitens der Siegermannschaft lautstark „Die Nummer Eins im Kreis sind wir“ zu vernehmen. Jens Selter von der Krombacher Brauerei überreichte den Kreispokal.
Türk Attendorn nutzt Unkonzentriertheit
Ottmar Griffel, Trainer der Spielvereinigung Olpe, war nach dem Erfolg sichtlich erleichtert. Im Training seien natürlich auch Elfmeter geübt worden. Auch hier habe Franke starke Leistungen gezeigt. Die ersten 30 Minuten sei die Mannschaft auf gutem Kurs gewesen. Dann hätten die Gastgeber in einer Phase der Olper Unkonzentriertheit die Kontrolle übernommen. Seine Mannschaft, da war Griffel überzeugt, hätte den dritten Treffer binnen der regulären Spielzeit erzielen können.

Murat Ucar, sportlicher Leiter bei Türk Attendorn, hatte vor dem Anstoß auf ein Pokalwunder gehofft, das sich am Ende nicht erfüllte.

Das Spiel verfolgten 260 Zuschauer. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten 40 Helfer, Ordner und Verkäufer. Beide Mannschaften trennen zwei Klassen voneinander: Türk Attendorn spielt in der Kreisliga A; die Spielvereinigung Olpe in der Landesliga. Der Klassenunterschied war auf dem Platz so nicht erkennbar.

Weitere Bilder folgen. 
Artikel teilen: