Umschulung zum Fachinformatiker eröffnet beste Berufschancen

Qualifizierung bei wifa in Olpe gestartet - Nachrücker willkommen


  • Kreis Olpe, 01.08.2019
  • Von Wolfgang Schneider
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Marco Gemmoli (im Vordergrund) und seine Mitschüler haben bei der wifa in Olpe die Umschulung zum Fachinformatiker begonnen. von wifa
Marco Gemmoli (im Vordergrund) und seine Mitschüler haben bei der wifa in Olpe die Umschulung zum Fachinformatiker begonnen. © wifa

Olpe/Kreis Olpe. Marco Gemmoli hat am 1. August ein neues Kapitel seiner beruflichen Laufbahn aufgeschlagen. Er hat eine Umschulung zum Fachinformatiker bei der Kölner Wirtschaftsfachschule (wifa) begonnen. Dazu muss er aber nicht ins Rheinland reisen, denn die wifa-Firmengruppe ist seit Mai 2018 auch in Olpe vertreten. In den modernen neuen Räumlichkeiten wird Marco Gemmoli in den kommenden zwei Jahren alles lernen, was er für seinen künftigen Job als Fachinformatiker braucht.


Dass der 35-jährige Attendorner nach dem erfolgreichen Abschluss der Umschulung einen Job findet, daran zweifeln weder er noch die Bildungsexperten der wifa. „Fachinformatiker sind sehr nachgefragt. Das sind Leute, die die Wirtschaft, besonders hier in der südwestfälischen Region, händeringend sucht“, berichtet Prokuristin Annette Dworski.

Sie verspricht: „Unsere qualifizierte Umschulung ermöglicht den Einstieg in unzählige zukunftsorientierte Berufe. Wer einen abwechslungsreichen und zukunftssicheren Beruf im wachsenden Bereich der IT-Dienstleistungen sucht, hat nach der Umschulung die Chance, in der digitalen Welt beruflich Fuß zu fassen.“
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Zehn Menschen wollen diese Chance beim Schopf greifen und haben sich bisher für die Umschulung angemeldet. „Die Teilnehmer verfügen über sehr unterschiedliche berufliche Vorkenntnisse, doch jeder Einzelne von ihnen besitzt bereits Erfahrung im Bereich IT. Das Alter unserer Umschüler liegt in der Regel zwischen 25 und 55 Jahren“, erzählt Stephanie Giertz aus der Verwaltung des wifa-Standortes Olpe.

Alle haben einen Eingangstest absolviert, bei dem es unter anderem um Allgemeinwissen, Mathe und IT-Kenntnisse ging. Durch den Test wird abgeklärt, wie gut die Perspektiven sind, die Umschulung erfolgreich zu absolvieren, und wo noch Förderbedarf besteht.

„Während der Umschulung werden auch allgemeine Kenntnisse in Mathe und Deutsch aufgefrischt“, so Dworski. Derart vorbereitet, schaffen die meisten Absolventen die Umschulung. „Die Abbrecherquote in unseren Kursen ist sehr gering und liegt bei unter zehn Prozent“, berichtet Stephanie Giertz.
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Für den am 1. August gestarteten Kurs können sich durchaus noch Kurzentschlossene melden. Die Kapazität liegt nämlich bei 15 Teilnehmern, so dass noch fünf Plätze zur Verfügung stehen. „In den ersten vier bis sechs Wochen kann man noch nachrücken“, meint Annette Dworski. „Was man am Anfang verpasst hat, lässt sich nacharbeiten. Dabei helfen auch unsere Dozenten.“

Was den wifa-Kurs auszeichnet, ist der Präsenzunterricht im klassischen Stil. Keine Fernschulung, kein Online-Vortrag, sondern Dozenten aus Fleisch und Blut im Seminarraum. Experten, die kompetent unterrichten und bei denen nachgefragt werden kann, wenn etwas nicht verstanden wird. Das findet auch Marco Gemmoli positiv: „Der direkte Unterricht vor Ort ist gut. Das Konzept der wifa ist für mich passend.“ „Hier in Olpe haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, weil wir Frontalunterricht anbieten“, ergänzt Annette Dworski.
2.750 Unterrichtsstunden
Zu lernen haben die Umschüler zum Fachinformatiker – mit den Fachrichtungen Systemintegration oder Anwendungsentwicklung – einiges. 2.750 Unterrichtsstunden umfasst der Ausbildungsplan. Hinzu kommen noch 960 Stunden Praktikum. Die Umschüler müssen das gleiche Pensum Lernstoff büffeln wie die Absolventen einer „normalen“ Ausbildung zum Fachinformatiker – nur eben in zwei statt in dreieinhalb Jahren. Denn am Ende des Lernparcours steht für Umschüler und Azubis die gleiche Abschlusshürde: die offizielle IHK-Prüfung zum Fachinformatiker.

Marco Gemmoli jedenfalls freut sich auf die bevorstehende Zeit. Der gelernte Industriemechaniker hatte schon immer ein Faible für Computer, Software und das Drumherum. „Ich wollte eigentlich schon früher Fachinformatiker werden, doch damals gab es keine Ausbildungsmöglichkeiten. Jetzt habe ich die Chance, mein Hobby zum Beruf zu machen.“
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Bezahlt wird die Umschulung – je nach persönlichen Verhältnissen - von Arbeitsagentur, Berufsgenossenschaft, Rentenversicherung oder anderen Kostenträgern. Das Arbeitslosengeld wird während der Umschulung weiterbezahlt. Das ist auch für Marco Gemmoli ein entscheidender Punkt, denn schließlich muss er auch an die Versorgung seiner Familie denken.

Im wifa-Kurs fühlt er sich gut aufgehoben – und denkt schon in Richtung Zukunft: „Ein Beruf muss mich fordern und mir Spaß machen.“ Den wird Marco Gemmoli, der schon seit dem achten Lebensjahr von Computern fasziniert ist, wohl als Informatiker haben.
Kontakt
Kölner Wirtschaftsfachschule - Wifa-Gruppe - GmbH
Olper Hütte 5g
57462 Olpe
Telefon: (02761) 94 333 50
E-Mail: info@wifa.de
www.durchstarten-mit-wifa.de
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