Ü50 des RSV Listertal erreicht sensationell das Viertelfinale in Kaiserau

Krombacher Westfalen Cup 2022


Die Ü50-Mannschaft vom RSV Listertal schaffte es beim Krombacher Westfalen Cup in Kaiserau bis ins Viertelfinale. von privat
Die Ü50-Mannschaft vom RSV Listertal schaffte es beim Krombacher Westfalen Cup in Kaiserau bis ins Viertelfinale. © privat

Listertal/Kaiserau. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte durfte der RSV Listertal am Sonntag, 3. Juli, als Ü50 Pokalsieger den Kreis Olpe beim Westfalen Cup in Kaiserau vertreten. Trotz einiger urlaubs- und krankheitsbedingter Absagen trat man voller Vorfreude die Reise ins Sportzentrum in Kaiserau an. Insgesamt 19 Mannschaften, darunter auch Arminia Bielefeld und SC Paderborn, wurden am Sonntag direkt vor Ort in vier Spielgruppen aufgeteilt.


Im ersten Spiel trat der RSV gegen die SG Kredenbach/Müsen/Hilchenbach an. In einer munteren Partie trennten sich beide Teams mit einem 0:0. Im zweiten Spiel gegen den SC Preußen Lengerich setzte es eine klare 3:0-Niederlage. Hier deutete sich schon an, dass Lengerich ein Mitanwärter auf den Turniersieg sein würde.

Im folgenden Spiel musste der RSV gewinnen. Dies gelang dann auch gegen die DJK Herten mit einem ebenfalls klaren 3:0-Sieg. Im letzten Spiel gegen den Südender Sport-Verein Hamm reichte bereits ein Unentschieden, um den Viertelfinaleinzug sicher zu stellen. Am Ende gelang es den Listertalern mit einem 2:2, den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe zu erreichen und somit den Viertelfinaleinzug klar zu machen.

Keine Chance gegen Wosz und Co.

Gegner im Viertelfinale war die Spvgg. Herten mit keinem Geringeren als der VfL Bochum-Legende Dariusz Wosz. Der RSV hielt gut dagegen, musste allerdings am Ende eine 4:0-Niederlage einstecken.

Stolz auf das sportlich Erreichte konnte man sich somit als Zuschauer auf die Halbfinal- und Finalpaarungen konzentrieren. Gruppengegner Lengerich erreichte durch einen Sieg gegen Arminia Bielefeld das Halbfinale und gewann dort gegen die SG Vorwärts Epe.

RSV Listertal mit Abschneiden zufrieden

Die Spvgg. Herten bezwang im Halbfinale den SC Paderborn und somit kam es zum Endspiel zwischen dem SC Preußen Lengerich und der Spvgg. Herten. In einem hochklassigen Spiel konnte der SC Preußen Lengerich am Ende mit einem 2:1-Finalerfolg den Siegerpokal in die Höhe stemmen.

Der RSV Listertal trat am Ende des Tages zufrieden die Heimreise an, wohlwissend, den Fußballkreis Olpe sowie den eigenen Verein sportlich ausgezeichnet vertreten zu haben. Stürmer Markus Brynda versprach: „Nächstes Jahr kommen wir wieder und sorgen für eine weitere Überraschung.“

Für den RSV Listertal traten folgende Spieler an: Jan Dörnen, Sven Krahmer, Michael Kobus, Frank Decker, Oliver Rattey, Markus Brynda, Martin Kunz, Andreas Stein, Jörg Metzger und Betreuer Matthias Krause.

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