TV-Moderator Harry Wijnvoord wirkt in drei Videos der Olper Polizei mit

Kampagne „Halt. Stopp. Auflegen.“


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Harry Wijnvoord und eine junge Polizeibeamtin während der Dreharbeiten. von LR Olpe/Lena Hoof
Harry Wijnvoord und eine junge Polizeibeamtin während der Dreharbeiten. © LR Olpe/Lena Hoof

Kreis Olpe. Immer wieder erreichen die Polizei Mitteillungen über Betrugsversuche, bei denen die Opfer um Geld oder Wertsachen gebracht werden. Oft sind Telefonbetrüger aktiv. Neben dem materiellen Schaden leidet oft auch das Sicherheitsgefühl der Betroffenen immens. TV-Legende Harry Wijnvoord hat der Kreispolizeibehörde Olpe bei einer neuen Kampagne geholfen und sich vor die Kamera gestellt.


Um Präventionstipps der Polizei effektiv anwenden zu können, ist es wichtig, Betrugsmaschen am Telefon zu erkennen. Genau dabei geht es bei der Kampagne der Kreispolizeibehörde Olpe, die Betrugsmaschen am Telefon zum Thema hat.

Dreh im Juli

In drei Kurzvideos in den sozialen Medien werden in Zusammenarbeit mit TV-Moderator Harry Wijnvoord Maschen wie Schockanrufe, falsche Institutionen sowie falsche Gewinnspiele und Abonnements thematisiert. „Der Kontakt zu Harry Wijnvoord kam über private Wege innerhalb unserer Behörde zustande. Für uns war es eine große Chance, um mit dem Thema viele Menschen zu erreichen“, erläutert der Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Olpe, Polizeidirektor Ralf Kluxen.

Als die Anfrage an den Moderator ging, war für Harry Wijnvoord die Antwort klar: „Bei so einem wichtigen Thema helfe ich gerne. Je mehr Menschen wir erreichen und informieren desto besser.“ Im Juli drehte die Kreispolizeibehörde Olpe in Zusammenarbeit mit Wijnvoord und einer jungen Polizeibeamtin die Kurzvideos für die Kampagne: „Halt. Stopp. Auflegen.“

Betrugsmaschen erkennen

„Unser Ziel ist es, dass die Menschen Betrugsmaschen am Telefon im Gespräch erkennen, kurz innehalten und auflegen. Durch den Abstand zum Telefonat und ein Gespräch mit einer neutralen Person können zusätzlich Menschen davor bewahrt werden, Opfer von Telefonbetrügern zu werden. Genau das wünschen wir uns als Polizei“, sagt Ralf Kluxen.

Am Dienstag, 25. August, fiel mit der Veröffentlichung des ersten Videos der Startschuss für die crossmediale Verbreitung. Das zweite Video wurde am Dienstag, 1. September, veröffentlicht; das dritte Kurzvideo wird noch folgen. Sie weisen auf das Thema hin und sind zu einem weiteren Infotext verlinkt.

Die Kreispolizeibehörde Olpe bittet darum, bei Anrufen unbekannter Herkunft stets wachsam zu sein. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Was tun gegen Telefonbetrug?
  • Häufiges Ziel der Telefonbetrüger sind Senioren. Grundsätzlich kann aber Jeder Opfer dieser Betrugsart werden.
  • Am besten schützt man sich, indem man auflegt, wenn man sich nicht sicher ist, wer anruft oder man bemerkt, dass ein Anrufer beginnt, Druck auszuüben.
  • Meldet sich ein vermeintlicher Angehöriger aus einer angeblichen Notsituation, sollte man auflegen und ihn unter einer bekannten Nummer selbst anrufen, um sich rückzuversichern.
  • Grundsätzlich gilt: Am Telefon am besten nie über persönliche oder finanzielle Verhältnisse sprechen. Auf keinen Fall Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben.
  • Wenn Betroffene einen Anruf erhalten, der sie aufwühlt oder ihnen merkwürdig erscheint, sollten sie mit einer Vertrauensperson darüber sprechen oder über den Notruf 110 die Polizei hinzuziehen.
  • Betroffene sollten nicht die Rückruftaste nutzen, um die Identität eines merkwürdig erscheinenden Anrufers festzustellen.
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