TV Attendorn mit persönlichen Erfolgen im Bayrischen Wald


Die Teilnehmer des TV Attendorn beim Langlaufwettkampf Skadi-Loppet im Bayrischen Wald. Auf dem Bild sind von links nach rechts Sabine Selter, Benjamin Selter, Manuel Schöttes, Lea und Uli Selter zu sehen. von privat
Die Teilnehmer des TV Attendorn beim Langlaufwettkampf Skadi-Loppet im Bayrischen Wald. Auf dem Bild sind von links nach rechts Sabine Selter, Benjamin Selter, Manuel Schöttes, Lea und Uli Selter zu sehen. © privat

Attendorn. Der TV Attendorn ging kürzlich mit mehreren Läufern bei einer Langlauf-Großveranstaltung im Bayrischen Wald an den Start. Die hiesigen Akteure holten alles beim Skadi-Loppet aus sich heraus und verfehlten einen Platz auf dem Treppchen teilweise nur knapp. Der Bericht des Vereins:


Nur sechs Tage nach seinem sensationellen Ergebnis beim Engadin Skimarathon stand Benjamin Selter vom TV Attendorn erneut am Start einer Langlauf-Großveranstaltung. 17 Kilometer mit enormen Höhenunterschieden hoch zum großen Arber lautete die aktuelle Zielvorgabe im Bayerischen Wald  und bestätigte ein weiteres Mal die absolute Top-Form des 21-Jährigen in diesem Winter: In hervorragenden  46:04,3 Minuten schaffte er einen achten Gesamtrang im Elitefeld.

Für das insgesamt zweitbeste Resultat der heimischen Starter sorgte Lea Selter, die in 1:04,41 Stunden als vierte der Juniorinnen nur denkbar knapp das begehrte Podium verpasste. 1:05,15 Stunden zeigte die Uhr schließlich bei Manuel Schöttes vom SC Oberhundem. Der 24 jährige nutzte das Rennen vor allem um sich auf seinen Start bei den Deutschen Vereinsstaffelmeisterschaften in Reit im Winkel vorzubereiten.

Eigentlich wollten sie zum Saisonschluss einmal zusammen über die Finishline laufen. Ein Sturz von Sabine Selter in der Zielkurve verhinderte zwar dieses Unterfangen nicht aber ihre Silbermedaille in der Altersklasse.  Ehemann Uli überquerte eine halbe Minute zuvor als 14. seiner AK den Zielstrich im Stadion Bretterschachten oberhalb von Bodenmais.
Kräftezehrende Tage
„Ich war schon richtig platt nach zwei kräfteraubenden Rennen innerhalb einer Woche. Aber nach den Ergebnissen wollte ich zum Saisonende noch einmal diese tolle Veranstaltung genießen und einfach sehen, was noch geht“, lautete Benjamins Selters Kommentar am drauf folgenden Tag.

Was da tatsächlich noch ging zeigte der Hansestädter ganze 24 Stunden später. Nach 42 Kilometern Engadin Marathon und 17 Kilometer Skadiloppet Skating hing er noch einmal 42 Kilometer Skadi in der klassischen Technik an. Bei 12 Grad Minus und heftigen Schneeverwehungen zeigte die Uhr am Ende nach mehr als 850 Höhenmetern  schließlich 2:17,22 Stunden. Damit war Selter erneut unter den Top Twenty in der Gesamtwertung einer internationalen Großveranstaltung und hatte mit 101 Rennkilometern in einer Woche auch hier eine persönliche Bestleistung aufgestellt.
Selter dankt für Unterstützung
„Nach einem solchen Superwinter möchte ich mich vor allem beim TV Attendorn und Christian Bruse für die tolle Unterstützung bedanken, ohne die solche Ergebnisse nicht möglich gewesen wären“, so Selter. Ein klasse Ergebnis aber legte auch Manuel Schöttes in seinem zweiten Wettkampf binnen 24 Stunden in den bayerischen Schnee. Nachdem er erst spät in die Saison einsteigen konnte, erlief der sich über die 24 Kilometer klassisch in 1:05,15 einen respektablen 18. Rang in der AK.“
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