Trotz holprigem Start: Benjamin Selter sechstbester Deutscher beim Jizerka

Top 100 bei mehr als 4.000 Startern


Benjamin Selter war in den Top 100 beim „Jizerka“ in Tschechien. von privat
Benjamin Selter war in den Top 100 beim „Jizerka“ in Tschechien. © privat

Jizerka/Attendorn. Schon bei der Wahl des Wachses zum 53. „Jizerka“-Langlauf in Tschechien waren die Bedenken bei Benjamin Selter groß. Ob es beim Start regnet oder schneit blieb lange offen. Der Start lief für den Langläufer des TV Attendorn nahe des tschechischen Liberec nicht ganz glatt. Am Ende kam er am Sonntag, 12. Februar, als 81. ins Ziel. Gestartet waren mehr als 4.000 Sportler.


Der 26-jährige Student hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Kilometer auf Langlauf-Ski hinter sich gebracht. „Aber auf das Event im tschechischen Isergebirge verzichtet man nicht so einfach“, so Selter. „Schließlich gehört es zu den ‚big four‘ der Szene.“

So hatten nicht weniger als 9.201 Läufer aus aller Welt entweder für das Hauptrennen über 50 Kilometer am Sonntag oder aber für die verschiedenen Formate im Rahmenprogramm gemeldet. Mehr als 4.000 Teilnehmer starteten am Sonntag auf 50 sehr bergige Kilometer hinaus in den morgendlichen Regen.

Anspruchsvolle, schöne Strecke

„Die Strecke ist sehr anspruchsvoll aber vor allem auch sehr schön“, so Selter. Vor allem die vielen tausend begeisterten Zuschauer entlang der Strecke und im Zielbereich sorgen für Gänsehaut trotz Regen und Nässe. 2:38:17 Stunden zeigte die Uhr abschließend im Skistadion Bedrichov und bescherte ihm hinter den wieder einmal überragenden Norwegern und Schweden Rang 81.

Damit war Selter erneut unter den sechs besten Deutschen im Riesenteilnehmerfeld: „Dass ich trotz meiner Wachsprobleme und der Tatsache, dass ich schon irgendwie die Rennen der letzten Tage gespürt habe noch 98 Prozent der Läufer hinter mir lassen konnte, hat mich dann doch noch positiv überrascht.“

Zeit zum Ausruhen und Regenerieren stehen über die Karnevalstage nun fest im Trainingsplan des Attendorners. Aber bereits am Samstag, 25. Februar, heißt es dann wieder Tasche packen für den 26-Jährigen. Dann nämlich geht es zum Vasaloppet nach Schweden und zum norwegischen Birkebeiner ins Skistadion nach Lillehammer.

Artikel teilen: