Spannendes Finale bei Hallen-Masters der Frauen

SC Drolshagen siegt zum dritten Mal


  • Kreis Olpe, 05.02.2023
  • Sport
  • Von Hartmut Poggel
    Profilfoto Hartmut Poggel

    Hartmut Poggel

    Redaktion


    E-Mail schreiben
Großer Jubel bei den Frauen des SC Drolshagen: Das Team von Trainer Albert Martin (rechts) gewann am Samstag, 4. Februar, zum dritten Mal das Masters. von SF Albaum/H. Poggel
Großer Jubel bei den Frauen des SC Drolshagen: Das Team von Trainer Albert Martin (rechts) gewann am Samstag, 4. Februar, zum dritten Mal das Masters. © SF Albaum/H. Poggel

Kirchhundem. Mit dem SC Drolshagen hat die beste Mannschaft am Samstag, 4. Februar, in Kirchhundem zum dritten Mal das Hallen-Masters der Frauen gewonnen. Im Finale der 10. Auflage bezwang das Team um Kapitänin Marie Schröder die SG Albaum/Heinsberg knapp, aber verdient mit 4:3 (2:2, 2:2) nach 9m-Schießen. Rund 100 Zuschauer verfolgten das Turnier auf der Tribüne der Sekundarschule in Kirchhundem.


Die Frauen-Elf des SC Drolshagen von Trainer Albert Martin marschierte im Sauseschritt ohne Niederlage durch Vorrunde und Halbfinale. Nacheinander wurden RSV Listertal mit 11:1, RW Ostentrop-Schönholthausen mit 6:0, die SG LOK mit 3:0 und der spätere Finalgegner Albaum/Heinsberg mit 2:1 „von der Platte geputzt“.

Die SG Albaum/Heinsberg, als Ausrichter und Landesligasechster leicht favorisiert, tat sich hingegen schwer. Im Auftaktspiel gab es eine klare 1:3-Niederlage gegen eine stark aufspielende SG LOK, die am Ende der Vorrunde mit neun Zählern den zweiten Rang hinter dem SCD belegte.

Albaum/Heinsberg war allerdings gehandicapt, da keine Torfrau zur Verfügung stand und mit Johanna Sellmann und Michelle Hupertz zwei Feldspielerinnen den Kasten hüten mussten. Im Verlauf des Turniers steigerte sich die Mannschaft und setzte sich gegen RWO (6:0) und Listertal (11:0) klar durch.

Spannendes Finale

Mit sechs Punkten aus vier Spielen gelang der Einzug ins Halbfinale, ebenso wie RW Ostentrop-Schönholthausen, das die entscheidende Partie gegen den RSV Listertal mit 1:0 für sich entschied.

Im ersten Halbfinale ließ Drolshagen Ostentrop-Schönholthausen mit 5:1 keine Chance, Albaum/Heinsberg nahm mit 3:1 erfolgreich Revanche gegen LOK. Das 9m-Schießen um Platz drei entschied dann RWO mit 2:1 gegen LOK zu seinen Gunsten.

SC-Kapitänin Marie Schröder nahm aus den Händen von Pokalspielleiterin Petra Hahn Pokal und Siegerscheck entgegen. von privat
SC-Kapitänin Marie Schröder nahm aus den Händen von Pokalspielleiterin Petra Hahn Pokal und Siegerscheck entgegen. © privat

Spannend machten es im Finale die spielerisch erneut überzeugenden Schützlinge von Trainer Albert Martin. Das Team ging mit 10 und 2:1 in Front, konnte den Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen.

2:2 stand es auch nach der fünfminütigen Verlängerung. Im „Shootout“ von der 9m-Linie hatten die Kleeblätter die besseren Nerven und gewann verdientermaßen mit 2:1 Toren (gesamt 4:3).

Faires Spiel und gelungene Organisation

SC-Kapitänin Marie Schröder nahm im Anschluss unter dem Jubel von Mitspielerinnen und mitgereisten Fans den Wanderpokal und 150 Euro aus den Händen von Frauen-Pokalspielleiterin Petra Hahn entgegen. Ein schöner Abschiedserfolg für Albert Martin, dessen Vertrag am Buscheid im Sommer ausläuft. Martin nach dem Finale: „Ich denke, dass eine Mannschaft, die alle Spiele gewinnt, auch den Masters-Sieg verdient hat.“

125 Euro gab es für die SG Albaum/Heinsberg, 100 Euro für RW Ostntrop/Schönholthausen und 75 Euro für die SG LOK. Leiter des sehr fairen Turniers waren die Schiedsrichter Armin Arapovic (FC Lennestadt) und Pascal Gerth (VSV Wenden). Ein Lob gab es von Petra Hahn an die ausrichtende Spielgemeinschaft für die gelungene Organisation.

Für die SG Albaum/Heinsberg ist die Hallensaison indes noch nicht beendet: Da der SC Drolshagen aus personellen Gründen auf die Teilnahme an der FLVW-Futsalmeisterschaft verzichten muss, fährt das Team von Trainer Jens Sieberichs am kommenden Sonntag, 12. Februar, nach Greven.

Sieberichs: „Ich habe die Spielerinnen gefragt, sie haben alle spontan zugesagt. In Greven stehen mir dann auch zusätzlich einige Urlauberinnen wieder zur Verfügung.“

Artikel teilen: