SG Finnentrop/Bamenohl mit Punkteteilung gegen Spvg. Erkenschwick

Westfalenliga


  • Kreis Olpe, 28.10.2019
  • Sport
  • Von SG Finnentrop/Bamenohl
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    SG Finnentrop/Bamenohl

    Redaktion

Es ist die zweite Punkteteilung auf heimischen Rasen für den Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl in Folge. von SG Finnentrop/Bamenohl
Es ist die zweite Punkteteilung auf heimischen Rasen für den Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl in Folge. © SG Finnentrop/Bamenohl

Bamenohl. Es war am Sonntag, 27. Oktober, eine bittere Punkteteilung für die SG Finnentrop/Bamenohl beim 1:1 (1:1) gegen die Spielvereinigung Erkenschwick. „Da war heute sicherlich mehr drin“, konstatierte auch SG-Trainer Ralf Behle, der aber keineswegs unzufrieden war: „Das wirft uns nicht um. Es ist nicht lange her, dass Erkenschwick hierhin kam und gesagt hat: Die hauen wir 5:0 weg“.


Aber die Frage von Henning Vogt nach direkten Spielende an seinen Schützling, Ingmar Klose: „Wie viele Schüsse hast du aufs Tor zu bekommen?“, war bezeichnend für das Spiel am Sonntagnachmittag. Es war nämlich nur einer und der war leicht abgefälscht, und drin im Netz der SG.

Die Spielvereinigung aus Erkenschwick machte es der SG Finnentrop Bamenohl von Beginn an Schwer. Bereits im Mittelfeld waren die Räume dicht und zehn rot und ein blau gekleideter Spieler aus Erkenschwick standen wie eine Mauer hinten drin. Und immer, wenn die SG es irgendwie schaffte auf das Tor zu schießen, war Endstation im Fangzaun der H&R Arena oder bei Phillip Amft im Tor der Spielvereinigung. In der 30 Minute hatte Ampft allerdings gegen Tobias Kleppel, der einen Nachschuss zum 1:0 mit Wucht in die Maschen knallte, das Nachsehen. 
Ausgleich ein „Zufallsprodukt“
In der Folgezeit war die SG das spielbestimmende Team. Nur ganz selten tauchten die Erkenschwicker vor dem Tor von Ingmar Klose auf. Ein Freistoß unter der Mauer drunter her geschossen, kurz vor der Halbzeit, war bis dahin die einzige nennenswerte Chance. Praktisch mit dem Pausenpfiff dann das glückliche Unentschieden für die roten aus Erkenschwick. „Ein Zufallsprodukt“, wie es Ralf Behle bei der Pressekonferenz ausdrückte.

Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte vorbei an Freund und Feind nutze Tim Conde zum viel umjubelten Ausgleich. Nur eine Minute zuvor hatte Herrmann die Chance, alleine aufs Tor unterwegs, noch vor der Pause den Sack zu zumachen. Sein Schuss von halb links ging allerdings deutlich rechts am Tor vorbei. Aber statt 2:0 gingen die 22 Akteure mit einem 1:1 in die Kabine.

Nach dem Pausenpfiff das gleiche Bild. Die SG drückte, aber im Mittelfeld war Schluss. „Wer an der Tabellenspitze steht, der muss sich darauf einstellen, dass der Gegner tief steht und sich auf das Konterspiel verlagert.“ Die SG verpasste den Sieg und die Spielvereinigung konnte mit dem Punkt zufrieden sein.
Gastgeber mit zehnminütiger Überzahl
„Sie waren gut organisiert und hatten einen überragenden Torhüter. Das Gegentor fällt nach einem Kommunikationsfehler von uns, bis dahin haben wir mit knapp 70 Prozent Ballbesitz dominiert“, ärgerte sich der SG-Coach Behle. Auch eine zehnminütige Überzahl nach Platzverweis gegen Dzenan Pilica reichte nicht mehr zum „Dreier“.

„Im letzten Drittel haben wir es nicht gut zuende gespielt“, wusste der Übungsleiter um einen der Gründe für das zweite sieglose Heimspiel in Serie. Die Marschroute für die kommenden Wochen: „Wir müssen noch variabler und konzentrierter werden.“

Wahrend jeweils der FC Lennestadt (1:1 in Hassel) und der SV Hohenlimburg (2:2 in Gerlingen)  bei ihren Spielen auch nur unentschieden spielten, war der DSC Wanne-Eickel mit seinem 2:4 Sieg bei der Westfalia aus Wickede lachender Dritter und der Gewinner des Spieltags. Wanne verkürzte den Abstand nun auf fünf Punkte.
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