„Schätze heben“ mit Werkzeugkiste vor dem Altar
Pastoralwerkstatt der Dekanate Siegen und Südsauerland
- Kreis Olpe, 09.03.2023
- Glaube & Religion
Lennestadt/Kreis Olpe/Siegen. In einer Pastoralwerkstatt diskutierten kürzlich engagierte Laien mit kirchlichen Vertreterinnen und Vertretern der Dekanate Siegen und Südsauerland über die Zukunft der 82 katholischen Kirchengemeinden in elf Pastoralen Räumen. 119 Personen hatten sich stellvertretend für die fast 140.000 katholischen Gläubigen der beiden Dekanate im Jugendhof Pallotti und im Gymnasium Maria Königin in Lennestadt-Altenhundem eingefunden.

Theresa Bartz, Referentin für Jugend und Familie im Dekanat Siegen, präsentierte für die anstehende Zukunftsarbeit einen gut gefüllten Werkzeugkoffer: „Werkzeug kann schmutzig werden, verliert aber nie seine Funktion. So ist es auch mit der Kirche.“

„Wie geht es in Zukunft weiter? Die Inhalte der christlichen Botschaft dürfen trotz Krisen nicht verblassen“, forderte Michael Freundt, Dekanatsreferent Siegen. Er rief dazu auf, aus dem Zielbild 2030+ des Erzbistums Paderborn „Schätze“ für das Gemeinde- und Glaubensleben zu heben.

Dr. Annegret Meyer, Stephan Lange und Markus Freckmann als Prozessleitungs-Team für den Diözesanen Weg 2030+ sprachen sich dafür aus, als Christen weiter aktiv Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.
Für Weihbischof König war die Veranstaltung in Lennestadt seine erste Pastoralwerkstatt und er war beeindruckt: „Ich freue mich, hier so viele engagierte Menschen zu treffen. Ideen werden im Miteinander entwickelt, Konkretes wird festgezurrt. Hoffentlich findet vieles Gute den Weg in die Realität.“

In den unterschiedlichen Workshops ging es um ganz konkrete Dinge wie Spiritualität im Internet, Eventideen wie Lichterkirche, Bibelrapp oder der Einrichtung einer Zeltkirche. Neue Gesprächs-Formate wie Thekendialog, Tauf-Talk oder Glaubenskurse können in den Gemeinden umgesetzt werden.
Manfred Viedenz, Referent für das Dekanat Südsauerland, gefiel die gute Resonanz: „Heute sind auch viele ehrenamtliche Engagierte gekommen. Kirche lebt von Mitwirken und Mitgestalten.“
