Rönkhauser erklimmt „Mount Everest“ mit dem Fahrrad
33 Mal von der Kirche zum Lenscheid
- Kreis Olpe, 15.06.2020
- Sport
Rönkhausen. Wie in (fast) allen Sportarten sind auch im Radsport alle Events und Rennen aus den bekannten Gründen abgesagt worden. Den Vorteil, den Radsportler während der Corona bedingten Ausgangsbeschränkungen hatten, war dass sie ihr Training wie gewohnt und ohne größere Einschränkungen durchziehen konnten. So radelte Bastian Albers vom TV Rönkhausen zum „Mount Everest“, den höchsten Berg der Welt.




Bei dieser Challenge, die in letzter Zeit auch durch den Versuch von Rad-Profi und Tour de France viertplatzierten Emanuel Buchmann bekannt geworden ist, geht es darum, an einem Stück die Höhe des Mount Everest von 8848 Höhenmetern zurückzulegen. Die Regeln sind dabei sehr simpel gehalten: Immer nur die gleiche Strecke, Auffahrt muss die gleiche Strecke wie die Abfahrt sein, Zeitlimit gibt es keins aber lange Pausen oder Schlaf sind nicht erlaubt, Schieben ist verboten.


Als alle Planungen abgeschlossen waren, reduzierte Bastian Albers das Trainings-Pensum, um ausgeruht in die Challenge zu starten. Am Donnerstag, 11. Juni , um 4 Uhr morgens war es dann soweit: Bastian Albers schwang sich bei Regen auf sein Rennrad und im Dunkeln wurde der erste Anstieg in Angriff genommen. Zügig setzte die Morgendämmerung ein, der Regen ließ nach und die ersten Anstiege konnten problemlos bewältigt werden.

Bastian Albers musste dem Tempo der ersten zehn Runden Tribut zollen und jede Pedalumdrehung fiel gefühlt doppelt so schwer wie zuvor. Dann bekam Bastian Albers Unterstützung durch einen befreundeten Biker, der ihn motivierte, zumindest die 15 Runden bis zur nächsten Pause voll zu machen.
So quälte sich Bastian Albers noch einmal die 275 Höhenmeter von der Kirche zum Lenscheid. Während der Abfahrt stellte Bastian fest, dass die elektrische Schaltung seines Rennrads den Dienst leider komplett quittierte und kein Gangwechsel mehr möglich war. Jetzt hatte man doch endlich auch den passenden Grund, die Challenge für gescheitert zu erklären.
Gegen 16 Uhr konnten somit nach etwa zwölf Stunden die ersten 20 Runden abgehakt werden. Da mit dem Mountainbike nicht mehr die Geschwindigkeit wie mit dem Rennrad zu erreichen war, entschied Bastian sich die nächsten zwei Blöcke auf vier Runden zu reduzieren.
