Riesenfreude in Olpe: 70,1 Millionen Euro für Krankenhaus-Neubau

Land fördert Baumaßnahme


  • Kreis Olpe, 28.11.2025
  • Gesundheit & Medizin , Politik
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v.l.: Jochen Ritter (MdL), Ärztlicher Direktor PD Dr. med. Frank van Buuren, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Geschäftsführer Dr. med. Gereon Blum, Schwester Veronika Fricke (Olper Franziskanerinnen), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Bernd Koch (Cura Beteiligungsgesellschaft). von Land NRW / Mark Hermenau
v.l.: Jochen Ritter (MdL), Ärztlicher Direktor PD Dr. med. Frank van Buuren, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Geschäftsführer Dr. med. Gereon Blum, Schwester Veronika Fricke (Olper Franziskanerinnen), Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Bernd Koch (Cura Beteiligungsgesellschaft). © Land NRW / Mark Hermenau

Olpe/Düsseldorf. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann haben am Freitagnachmittag, 28. November 2025, in Düsseldorf Förderbescheide in Höhe von insgesamt 823 Millionen Euro an 24 Krankenhäuser in NRW übergeben. Damit fördert das Land bauliche Maßnahmen, die der Umsetzung des neuen Krankenhausplans dienen. Große Freude herrscht am St. Martinus-Hospital in Olpe, das die dritthöchste Förderung der 24 Kliniken erhält.


Das St. Martinus-Hospital bekommt mehr als 70,1 Millionen Euro für einen Erweiterungsneubau für Bettenstationen, die Patientenaufnahme und den klinischen Arztdienst. Des Weiteren soll der Neubau über eine Isolierstation verfügen.

Die GFO Kliniken Südwestfalen sprechen in einer Pressemitteilung von einem „Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen und leistungsfähigen Gesundheitsversorgung in der Region.“ Mit den Fördermitteln in Höhe von rund 70 Millionen Euro für den geplanten Neubau am St. Martinus-Hospital erhalte das Großprojekt neuen Rückenwind – und die Menschen in Olpe und Umgebung die klare Perspektive auf eine zukunftsorientierte medizinische Versorgung.

Das Martinus-Hospital in Olpe. von Nils Dinkel
Das Martinus-Hospital in Olpe. © Nils Dinkel

Bereits im vergangenen Jahr hatten die GFO Kliniken Südwestfalen einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Krankenhausplans NRW gestellt – ohne Erfolg.

„Umso größer ist jetzt unsere Freude über die Entscheidung des Landes“, betont Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der GFO Kliniken Südwestfalen. „Die Unterstützung in dieser Größenordnung ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung unseres Standortes und für die Gesundheitsversorgung der gesamten Region.“

So sollte der Neubau am St. Martinus-Hospital Olpe nach den vor einiger Zeit vorgestellten Plänen aussehen. von GFO-Kliniken Südwestfalen
So sollte der Neubau am St. Martinus-Hospital Olpe nach den vor einiger Zeit vorgestellten Plänen aussehen. © GFO-Kliniken Südwestfalen

Mit der zugesagten Förderung können die Planungen für den Neubau mit voller Kraft vorangetrieben werden. Dr. Blum: „Wir können jetzt zielgerichtet in die konkrete Ausgestaltung gehen und sicherstellen, dass der Neubau genau das leistet, was die Menschen von uns erwarten: moderne Strukturen, kurze Wege, innovative Behandlungskonzepte und eine hohe medizinische Qualität.“

Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der GFO Kliniken Südwestfalen. von GFO-Kliniken Südwestfalen
Dr. Gereon Blum, Geschäftsführer der GFO Kliniken Südwestfalen. © GFO-Kliniken Südwestfalen

Die heimischen Landtagsabgeordneten sind froh über die hohe Förderung, die nach Olpe fließt. CDU-MdL Jochen Ritter sagt: „Es geht darum, die Krankenhauslandschaft im Kreis Olpe und darüber hinaus insgesamt zu stabilisieren beziehungsweise zukunftsträchtig aufzustellen. Dazu liefert diese Förderung einen entscheidenden Beitrag.“

Grünen-MdL Gregor Kaiser betont: „Es ist sehr gut und wichtig, dass das Krankenhaus in Olpe in dieser Förderrunde bedacht wird. Nun liegt es am Träger, diese Mittel in die gute Versorgung im Kreis zu investieren.“

SPD-MdL Christin-Marie Stamm erklärt: „Diese Mittel sind ein wichtiges Signal für die Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort. Sie sorgen dafür, dass wir eine wohnortnahe, moderne und verlässliche medizinische Versorgung sichern. Die Investitionen stärken unsere Region nachhaltig und geben uns Rückenwind.“

Zum Hintergrund:

Zur Umsetzung der Krankenhausplanung stellt das Land den Krankenhäusern in dieser Wahlperiode insgesamt 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon fließen zwei Milliarden Euro in die Einzelförderung von Krankenhäusern. 500 Millionen Euro werden als Kofinanzierung für Maßnahmen verwendet, die aus dem Transformationsfonds des Bundes gefördert werden.

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